von Pascal Peglow 31. August 2019

Es ist kein Geheimnis das dass was wir unserem Körper zuführen, einen direkten Einfluss darauf hat, wie wir uns fühlen. sei es Essen, Trinken oder Medikamente. Ernährst du dich ungesund, wirst du dich auch nicht gesund fühlen. Ernährst du dich jedoch gesund, wird dir das dein Körper danken und du wirst dich besser fühlen. 

Eine der besten Wege sich gesund zu ernähren ist es, sogenannte Superfoods zu essen. Diese haben in der Regel eine hohe Nährstoffdichte und versorgen dich ausreichend mit allen essentiellen Nährstoffen. Sie helfen dir also, dass dein Körper und somit auch deine Psyche besser arbeiten können und du dich besser fühlen kannst. 

Im Kontext der Superfoods und Ihren Effekten auf den Körper mussten wir sofort an CBD denken. Da CBD durch zahlreiche Studien ein positiver Effekt auf den Körper und die Psyche nachgesagt wird sind wir der Meinung, hier etwas näher hin zu schauen.

Ist CBD ein Superfood? Oder vielleicht sogar die gesamte Cannabispflanze? Sollte Cannabis generell als Superfood gelten?

Wir erklären dir jetzt, warum manche Lebensmittel aus ernährungstechnischer Sicht als Superfood gelten, und somit „besser“ andere Lebensmittel sind.

Außerdem nehmen wir Cannabis und CBD genauer unter die Lupe und erklären dir, wieso und warum Cannabis als Superfood gelten sollte! 

Was genau ist jetzt eigentlich ein Superfood?

Superfoods sind, wie oben bereits erwähnt, Nahrungsmittel die eine besonders hohe Anzahl an Nährstoffen enthalten. Die Wohl bekanntesten Superfoods sind: Spinat, Blaubeeren, Grühnkohl, Chia Samen und Acai Beeren. 

Doch wieso sind diese Nahrungsmittel jetzt „gesünder“ als andere?

Superfoods bieten erstaunliche Vorteile. Sie sind bekannt dafür die Gesundheit zu fördern, Anti-Anging Effekte auf den Körper zu haben und die Art wie wir uns alllgemein fühlen, zu verbessern.  

Es gibt kein genaues Schema nachdem man beurteilen könnte, was ein Superfood ist. In der Regel zählen aber gerade Lebensmittel als Superfood, die einen hohen Anteil an Antioxidantien, wichtigen Nährstoffen und und weiteren gesundheitsförderlichen Stoffen enthalten. Wie du siehst, sind Superfoods also genau das was du essen solltest, wenn du deinem Körper etwas gutes tun willst.  Für alle die ihre Gesundheit verbessern wollen, sind Superfoods ergänzend zu einer Diät ein sehr guter Weg um dieses Ziel zu erreichen. Heutzutage suchen immer mehr Menschen nach einem Weg sich gesünder und besser zu Ernähren. Sie suchen nach einem natürlichen Weg um ihre Gesundheit zu verbessern und dadurch ein besseres Leben zu gewinnen.

Einer der Wege dieses Ziel zu erreichen? CBD Öl!

Also wieso sind wir jetzt der Meinung, dass CBD ein Superfood ist?

CBD (oder Cannabidiol) gewinnt immer mehr Bekanntheit in der Gesundheits- und Wellnessindustrie. Falls du es verpasst haben solltest, das nicht psychoaktiv wirkende Cannabinoid CBD ist mittlerweile überall zu sehen und es sieht auch nicht danach aus das es in naher Zukunft weniger wird.

Die Brightfield Group schätzt, dass CBD bis zum Jahre 2022 einen Umsatz von 22 Milliarden Dollar knacken wird. Das macht CBD zu einem der schnellst wachsensten und stärksten Nahrungsergänzungsmittel-Märkte der Welt. 

CBD wirkt durch unserem körpereigenen Endocannabinoidsystem und sorgt so laut Studien für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels. Es bringt bei vielen eine körperliche, sowie auch psychische Balance. Hanföl wurde gerade dafür bekannt, dass es gegen sehr viele Krankheiten und Probleme helfen kann mit denen wir uns täglich rumschlagen müssen. 

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Studien die Aussagen, dass es bei Epilepsie, Krebs, Angst, Schmerzen, Depressionen, Schlafproblemen, Migräne, Diabetes und vielen weiteren Defiziten helfen kann. Trotz den vielen Studien die bereits veröffentlicht wurden, steht die Wissenschaft im Prinzip immer noch ganz am Anfang ihrer Forschung. Regelmäßig kommen neue Studien oder Erfolgsgeschichten von CBD Nutzern an die Öffentlichkeit, die das wirklich beeindruckende Potential von CBD zeigen.

Durch diese ganzen, wirklich krassen Effekte die CBD auf den Menschen haben kann, wäre es verrückt, CBD oder bzw Cannabisöl nicht als Superfood zu bezeichnen.

Aber nicht nur der Wirkstoff CBD ansich, die gesamte Cannabispflanze hat so viele verschiedene Anwendungsbereiche und Wirkungen, dass man auch sie als Superfood bezeichnen könnte.

Cannabis als Superfood

Zählt Cannabis also auch als Superfood?

Cannabis ist eine der ältesten kultivierten Pflanzen und wird schon seit Jahrhunderten vom Menschen verwendet. Es wird vermutet, dass Cannabis schon in früheren Jahren von unseren Vorfahren aufgrund ihrer gesundheitsfördernden und nährstoffreichen Eigenschaften verzehrt wurde.

Wie auch Superfoods, enthalten die Blätter und Blüten der Cannabispflanze einen hohen Anteil an Nährstoffen und weiteren Stoffen. Wir zählen dir jetzt einige der Inhaltsstoffe von Cannabis auf, die diese Pflanze zu einer der gesündesten auf dieser Welt machen. 

Cannabinoide:

Cannabinoide sind die Hauptwirkstoffe der Hanfpflanze. Sie beeinflussen die Cannabinoidrezeptoren im Menschlichen Körper und sorgen so dafür, dass gewisse Botenstoffe im Gehirn freigesetzt werden. Aber nicht nur beim Menschen, auch Tiere haben Cannabinoidrezeptoren. So kann zum Beispiel Cannabidiol (CBD) dem Hund oder der Katze, wunderbar dabei helfen, Silvester mit weniger Angst zu überstehen. Es wurden bereits mindestens 113 Cannabinoide aus der Hanfpflanze isoliert und jedes einzelne von Ihnen hat eine spezielle Wirkung auf den Körper oder die Psyche. Folgende Auflistung zeigt die wichtigsten Cannabinoide und Ihre potentiellen Effekte die sie auf dich haben könnten:

Tetrahydrocannabinol (THC)

THC ist das wohl bekannteste Cannabinoid der Cannabispflanze. Der Stoff unterliegt heutzutage aufgrund seiner berauschenden Wirkung dem Betäubungsmittelgesetz (BTMG). Es ist der wohl meist erforschte Inhaltsstoff der Hanfpflanze und ihm werden zahlreiche Heilende Wirkungen und Effekte nachgesagt:

  • Starke Psychoaktive Wirkung
  • Schmerzlindernd
  • Entspannungsfördernd
  • Muskelentkrampfend
  • Kann gegen Grünen Star (Glaukom) helfen
  • Kann einige Formen von Krebs abschwächen
  • Unterstützt das Wachstum neuer Nervenzellen
  • Antioxidativ (verringert „freie Radikale“)
  • Verringert die Schädigung der Nerven
  • Lindert neurale Schmerzen 
  • Appetitanregend 

Cannabidiol (CBD):

CBD ist der zweit bekannteste Wirkstoff der Hanfpflanze. Er zählt als nicht berauschend und ist als der natürliche Gegenspieler des THC bekannt. THC hat bei manchen Menschen psychotische Effekte: „Desorientiertheit, Halluzinationen, Depersonalisierung (gestörtes Ich-Gefühl) und paranoide Symptome“ CBD dagegen besitzt eine Angstlösende und Antipsychotische Wirkung und kann unerwünschte Nebenwirkungen ausgleichen. Somit kann CBD auch potentiell Psychosen, die sich durch übermäßigen Konsum von THC entwickeln können, mildern oder erst gar nicht aufkommen lassen. CBD hat jedoch noch viele weitere positive Effekte auf den Menschen wie z.B:

  • Entzündungshemmend und -mildernd
  • Epileptische Anfälle unterbinden oder lindern
  • Wirkt unterstützend in der Krebstherapie
  • Kann den Knochenaufbau anregen
  • Muskelentspannend und -entkrampfend
  • Stabilisierung des Blutzuckerspiegels
  • Wirksam bei Übelkeit und Brechreiz
  • Neuroprotektiv (schützt die Nerven)
  • Schmerzmildernd
  • Lindert Übelkeit 
  • Angslösend
  • Kann bei Sozialen Phobien helfen

CBD hat wie oben genannt noch viele weitere Positive Effekte auf seinen Anwender. Unsere Beigeisterung für diesen Stoff lässt sich manchmal garnicht in Worte fassen. Unserer Meinung nach sollte jeder Mensch, der in den genannten Bereichen eine Verbesserung oder einen Fortschritt erreichen möchte, die Einnahme von CBD in Erwägung ziehen.

Cannabichromen (CBC):

CBC ist nach THC und CBD das Cannabinoid, dass in der Hanfpflanze am dritthäufigsten vorkommt. Es gibt auch Sorten in denen CBC in der Pflanze die dominanteste Rolle einnimmt wenn es um den Wirkstoffgehalt geht. CBC besitzt wie CBD keine Psychoaktiven Effekte, ist aber als der Teamplayer unter den Cannabinoiden bekannt. Es gibt sogar Medizinische Sorten in denen CBC einen bewusst höheren Anteil einnimmt. Durch eine Synergie der Wirkungen von CBC und THC potentionieren sich die positiven Wirkaspekte den THC‘s, was in manchen Fällen der medizinischen Behandlung mit THC die Erfolgsaussichten wie z.B. Linderung der Symptome drastisch erhöht. Die Wirkung von CBC kann am besten genutzt werden wenn es mit anderen Cannabinoiden kombiniert wird. Folgende Wirkungen beziehen auf synergetische Wirkungen von CBC gepaart mit anderen Cannbinoiden:

  • antibakterielle Effekte
  • Infektionshemmend
  • Schmerzlindernd
  • Anti Depressiv
  • Fördert die Entwicklung des Gehirns (ausschließlich bei Erwachsenen Personen)
  • Kann das Wachstum von Tumoren Hemmen*
  • Unterstützt die Funktion der Blutzellen

Darauf wurden in mehreren Studien Hinweise gefunden. Die Wirkweise ist zwar noch nicht gänzlich geklärt, jedoch geht man davon aus das CBC durch die Interaktion mit dem Körpereigenen Endocannabinoidsystem ein körpereigenes Cannabinoid namens Anandamid freisetzt. Es soll mit der Krebshemmenden Wirkung in Verbindung stehen. Jedoch fehlt in diesem Bereich leider weitere Forschung um dazu Eindeutige Aussagen treffen zu können. 

Hanfsamen

Hanfsamen, der Energielieferant der Pflanze:

Die Hanfsamen stammen von der Hanfpflanze ab. Sie gehören eigentlich zu den Nüssen, daher schmecken sie auch etwas nussig. Wenn man Hanfsamen schält und presst kann man daraus das geliebte Hanföl gewinnen.

Dabei enthalten die kleinen Samen über 30 Prozent Fett und sind reich an Linolen- (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure(Omega-3-Fettsäure). Da der Körper die beiden Säuren nicht selbst produziert, müssen sie von außen aufgenommen werden. Sie sind wichtig für die Gesundheit des Körpers. Doch auch Gamma-Linolensäure, hochwertige Proteine (alles essenziellen Aminosäuren), Vitamin E, Mineralien und Spurenelemente sind in den Hanfsamen enthalten.

Die Nährwerte der Samen:

Da Hanfsamen ein Naturprodukt sind und nicht immer identisch wachsen unterscheiden sich die Nährwerte von den Herstellern ein wenig. Die Samen sind wirklich ein Wunder. Sie enthalten wahnsinnig viele Nährstoffe und haben ein super Fettsäuremuster.

Nährwert von 100 g geschälten Hanfsamen:

  • Energie: 2580 kJ/625 kcal
  • Fett: 53 g - davon gesättigt: 6 g, einfach ungesättigt: 9 g, mehrfach ungesättigt: 38 g
  • Ballaststoffe: 3,5 g
  • Eiweiß: 31 g
  • Kohlenhydrate: 3 g - davon Zucker: 3 g

Die Durchschnittswerte der Samen für Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen sehen folgendermaßen aus:

Mineralstoffe in 100 g geschälten Hanfsamen:

  • 14 mg Eisen
  • 860 mg Kalium
  • 145 mg Kalzium
  • 483 mg Magnesium
  • 1160 mg Phosphor
  • 7 mg Zink

Vitamine in 100 g geschälten Hanfsamen:

  • 3800 IU* Vitamin A
  • 0,4 mg Vitamin B1
  • 0,11 mg Vitamin B2
  • 2,8 mg Vitamin B3
  • 0,12 mg Vitamin B6
  • 77.5 IU* Vitamin D
  • 90 mg Vitamin E

* IU steht für International Unit. Dabei entsprechen 400 IU = 10 Mikrogramm (0,01 mg)

Unser Körper benötigt viele Aminosäuren, welche die Hanfsamen ebenfalls liefern können:

In 100 Gramm Hanfsamen sind folgende Aminosäuren enthalten:

  • 1,28 g Alanin
  • 3,10 g Arginin
  • 2,78 Asparaginsäure
  • 0,41 g Cystein
  • 4,57 g Fenylalanin
  • 1,14 g Glutamin
  • 0,71 g Histidin
  • 0,98 g Isoleuchin
  • 1,72 g Leucin
  • 1,03 g Lysin
  • 0,58 g Methionin
  • 1,17 g Penylalanin
  • 1,15 g Prolin
  • 1,17 g Serin
  • 0,88 g Threonin
  • 0,20 g Tryptofan
  • 0,86 g Tyrosin
  • 1,28 g Valin

Da der Körper Aminosäuren leider nicht selbständig herstellen kann, ist es wichtig regelmäßig Lebensmittel mit guten Nährwerten zu sich zu nehmen. Beispielsweise Hanfsamen. Sie liefern übrigens auch wahnsinnig viel Eiweiß, was für die Muskeln und Knochen sehr wichtig ist. Sie sind zudem für Vegetarier und Veganer als wichtige Proteinquelle geeignet.

Fazit:

Durch die Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten der Hanfpflanze ist sie wirklich etwas einzigartiges. Wir sind wir der Meinung das wenn man sich die Fakten ansieht, sie definitiv als Superfood zählen sollte. 

Falls du mehr über das Thema CBD erfahren möchtest oder du dich gerne darüber austauschen wollen würdest, kannst du gerne in unsere Facebook-Gruppe kommen. Dort kannst du dich mit anderen Nutzern austauschen die vielleicht auch schon erfahrener mit der Einnahme sind. Dort kannst du dir wertvolle Tipps holen & dich einfach generell über das Thema austauschen. Wir freuen uns über jeden, der ein Teil der Facebook-Gruppe werden möchte!

Pascal Peglow
Pascal Peglow

Pascal ist in einer der Gesellschafter von InstaHaze. Seine Aufgabenbereiche sind die Technische Umsetzung und das Design von InstaHaze. Zuvor hat er sich viel mit Online-Marketing befasst und über ein Jahr hinweg die erfolgreich Facebook Werbeanzeigen für verschiedene Unternehmen geschalten.



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