von Julian Böer 06. August 2019

Terpene lassen sich eigentlich ganz einfach definieren. Es sind Kohlenwasserstoffe in Cannabis. Sie geben der Pflanze und den Blüten den einzigartigen Geschmack. Es sind eigentlich die Stoffe, die der Pflanze ihren eigenen Duft verleihen. Bei der Cannabispflanze sorgen sie sogar dafür, dass keine Insekten oder andere Tiere sie fressen.

Die Terpene werden in den Harzdrüsen des Cannabis produziert. Dort findet man auch THC und CBD. Viele nutzen die Terpene nur um den Geschmack und den Duft zu bekommen. Allerdings sind sie sehr viel Vorteilbringender.

Von der FDA als sicher anerkannt, finden sich Terpene in vielen Früchten, Kräutern und Pflanzen. Oft findet man Terpene in Verbindung mit Duftherstellung oder Aromen. Im Grunde sind die Terpene daran Schuld, dass Lavendel, Rosmarien oder Marihuanna ihren intensiven Geruch haben.

Wichtige Terpene

Es gibt viele verschiedene Sorten von Cannabis. Jede einzelne Sorte hat ihre eigenen Terpene, wodurch sie sich in Geruch und Aroma unterschieden. Hier die wichtigsten Terpen mit dem meisten Cannabisgehalt.

Limonen

Sorten mit dem Limonen Terpen duften und schmecken, wie der Name schon sagt, nach Zitrus oder Orange. Durch Inhalation hilft dieses Terpen bei der Vermeidung eines Gewichtsverlusts, der Behandlung von Krebs und bei der Verhinderung einer Bronchitis. In medizinischen Cremes oder Lotionen dienen die Terpene dazu, dass sie schneller in die Haut einziehen. Limonen Terpene findet man oft in Salbei oder Pfefferminz.

B-Caryophyllen

B-Caryophyllen ist das einzige Terpen, von dem bekannt ist, dass es mit einem Endocannabinoid-System zusammenwirkt, um ein Aroma zu erzeugen, das würzig, holzig oder pfeffrig ist. Es gab Studien, die zeigten, dass B-Caryophyllen eine entzündungshemmende Wirkung hat. So ist es möglich, dass das Terpen gegen Depressionen, Ängste und chronische Schmerzen helfen kann. Es kommz oft in Thai Basilikum und schwarzem Pfeffer vor.

Linalool

In fast 200 Arten wie Pilzen, Zimt, Minze, Blüten und vor allem Lavendel enthalten, besitzt Linalool ein blumiges Aroma, das nachweislich eine entspannende und beruhigende Wirkung haben könnte. Das Linalool Terpen ist weit verbreitet als Schlafmittel. Es ist auch die Vorstufe bei der Produktion von Vitamin E. Es könnte außerdem eine Lungenentzündung auf Grund von Alzheimer oder des Rauchens verhindern.

B-Myrzen

B-Myrcen hat ein moschus- und nelkenartikes Aroma. Es ist das am häufigsten von Cannabis ausgeschiedenen Terpen, das bis zur Hälfte des Terpenvolumens ausmacht. Studien haben aufgezeigt, dass es entzündungshemmend, muskelentspannend und als Beruhigungsmittel wirken könnte. Man findet es außerdem in Hopfen, Eukalyptus, Tymian und Zitronengras.

Wie wirken Terpene?

Terpene dienen klar als Schutz für die Pflanzen, allerdings können sie den Körper auch positiv beeinflussen. Terpene können mit zellulären und neuronalen Rezeptoren interagieren und so den Gehalt an Neurotransmittern modulieren. Dadurch könnte der Dopaminhaushalt aufrecht gehalten werden und der Abbau von Serotonin verhindert werden. Daher haben die Terpene, besonders in Cannabis, viele gesundheitliche Vorteile, ähnlich wie Antidepressiva. Sie können allerdings frei von Nebenwirkungen sein.

Welche Terpene sind die besten für den Körper?

Es gibt über 200 verschiedene Terpen, die alle unterschiedliche Wikrungen auf den Körper haben. Einige Arten könnten einzigartige gesundheitliche Vorteile bieten, wie beispielsweise die folgenden:

  • Terpinolene
  • Myrcene
  • Linalool
  • Limonen
  • Terpinolene
  • Ocimene

Warum sind sie wichtig?

Terpene könnten einige medizinische Vorteile haben, wie z.B. antikarzinogene, antiseptische und antimikrobielle Effekte bieten. Daher könnten sie eingesetzt werden, um Schlafstörungen, Entzündungen und Schmerzen zu lindern.

Sie haben anscheinend die gleichen Gesundheitswerte, wie Cannabinoide. Sie könnten den Körper also positiv beeinflussen. Eine Laborstudie, die 2011 an der Universität Chicago in den USA durchgeführt wurde, hat beispielsweise gezeigt, dass Pinen, ein häufig vorkommender Typ von Terpen, bei der Behandlung von viralen und bakteriellen Infektionen helfen könnte. Viele andere gängige Terpene wirken krebshemmend und entzündungshemmend.

Was sagt die Forschung?

Im Jahr 2011 beschrieb ein bahnbrechendes Papier des Forschers und Neurologen Ethan Russo, wie Terpene und Cannabinoide zusammenarbeiten, um ihre gesundheitlichen Auswirkungen im ECS- oder Endocannabinoid-System zu modulieren und zu verstärken. Lange hieß es, dass THC das einzige Cannabinoid in Cannabis ist, die psychoaktiv wirkt. Russo hat aufgezeigt, dass andere Stoffe der Pflanze die Wirkung verringern oder verstärken können.

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Quelle: https://nordicoil.de/wiki/was-sind-terpene/

Julian Böer
Julian Böer

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