von Julian Böer 08. August 2019

Der Körper besitzt mehrere physiologische Systeme, die dazu beitragen, dass man gesund ist. Eines der wichtigsten dabei ist das Endocannabinoid System. Im ganzen Körper befinden sich die Rezeptoren und können so fast jedem Körperteil Hilfe leisten. Durch die große Verteilung im Körper, können die Rezeptoren Cannabinoide direkt an der betroffenen Stelle aufnehmen. Das Endocannabinoid-System ist auf Homöostase ausgerichtet. Es ist dafür ausgelegt, dass es dem Körperinneren Stabilität bringt, egal was für Umwelteinflüsse kommen. Wie du schon gemerkt hast, geht es heute um das Endocannabinoid System.

Bausteine des Endocannabinoid-Systems

Die Stoffwechselenzyme sind der Hauptbestandteil des Systems. Je nachdem, wie viel Cannabinoide der Körper braucht, bauen die Enzyme diese ab. Es gibt die Endocannabinoide in Form von kleinen Molekülen, welche die Cannabinoidrezeptoren stimulieren. Die Rezeptoren findet man auf der Zelloberfläche.

Die Bedeutung

Das Endocannabinoid-System könnte bei der Regulierung von helfen:

Hirnzellbrand

Die Kommunikation des Gehirns ist relativ leicht zu verstehen. Es kommuniziert über elektrochemische Signale durch die Neuronen. Jedes Neuron hört auf seinen Partner und entscheidet dann, ob es sein Signal zu jeder Zeit abfeuern soll. Sobald jedoch die Neuronen mit Signalen überlastet werden, können diese schädlich sein.

Endocannabinoid spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Regulierung der Hirnzellenzündung. Überaktive Neuronen sind mit Endocannabinoiden verbunden. Im Gegenzug kehren die Endocannabinoide zu überaktiven Neuronen zurück, die an CB1-Rezeptoren binden und ein Neuron freisetzen, das sie abkühlt.

Entzündung

Eine Entzündung bedeutet nicht gleich etwas schlechtes. Wohl eher ist es eine körpereigene Maßnahme für den Schutz. Damit soll erreicht werden, dass totes Gewebe und schädliche Bakterien abgestoßen werden. Es ist wichtig, die Entzündung direkt am Ort ihrer Entstehung zu bekämpfen, um weitere Schäden zu vermeiden. Immunkrankheiten und Entzündungen sind die Folge einer unangemessenen Aktivierung des Immunsystems.

Damit die Entzündung durch Cannabinoid deutlich weniger schlimm ausfällt, und weniger Schmerz aufkommt ist, unterdrückt das Endocannabinoid System die Entzündungssignale.

Was sind Cannabinoide?

Cannabinoide sind Gehirn-Neurotransmitter, die als Anandamide oder endogene Cannabinoide bezeichnet werden. Da Cannabinoid die Homäostase fördert, ist es einer der wichtigsten Systeme in unserem Körper.

Cannabinoid-Rezeptoren

Am häufigsten kommen Cannabinoide in Zellmembranen vor. Trotzdem findet man sie fast überall im Körper. Das Rezeptorsystem der Cannabinoide ist eines mit den meisten Rezeptoren überhaupt. Aktivierte Cannabinoid-Rezeptoren verursachen verschiedene physiologische Prozesse. CB1-Rezeptoren befinden sich in Organen, Drüsen, Gonaden, dem Bindegewebe und dem Immunsystem. Viele Gewebe haben CB1- und CB2-Rezeptoren, die bei der Ausführung verschiedener Funktionen unterstützend wirken. Eventuell besteht sogar ein weiterer Rezeptor, der aber leider noch nicht gefunden wurde.

Metabolische Enzyme

Da die Endocannabinoide vom Körper verwendet werden, muss es etwas geben, was diese anschließend abbaut. Genau diese Aufgabe hat das Stoffwechselenzym. Es baut die Endocannabinoide nach Verwendung ab. Die beiden Hauptenzyme sind MAGL für den Abbau von Doppel-AG und FAAH für den Abbau von Anandamid. Sie stellen sicher, dass Endocannabinoide immer dann eingesetzt werden, wenn sie benötigt werden, jedoch nicht länger als notwendig. Aus diesem Grund sind Endocannabinoide ganz anders als die anderen molekularen Signale wie klassische Neurotransmitter und Hormone. Diese Signale bleiben aber länger bestehen.

Wie funktionieren die Rezeptoren?

Zuerst muss geklärt werden, aus was das Endocannabinoid System besteht. Es besteht aus vielen Zellrezeptoren, die Körperprozesse überwachen. Das System hilft dem Körper dabei das Schmerzen, Immunsystem, Gedächtnis, Stimmung und Schlaf reguliert werden können.

Das System unterstützt die Enzyme des Körpers.
Enzyme sind sehr wichtig für den Körper. Sie beteiligen sich an vielen lebenswichtigen Prozessen im Körper. Einer der Prozesse, an denen Enzyme aktiv beteiligt sind, ist das Endocannabinoid-System. Enzyme überwachen die im menschlichen Körper vorkommenden Endocannabinoide. In der Regel regulieren sie Endocannabinoide zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie helfen dabei, dass nicht zu viele überschüssige Endocannabinoide im Körper sind. Dies könnte nämlich fatale Folgen haben.

Die Cannabinoid-Rezeptoren haben ein nicht-psychoaktives Cannabinoid-Enzym. Sie werden in der Cannabispflanze gefunden und sorgen dafür, dass die Cannabinoide im Körper gut verwendet und verteilt werden. Die Rezeptoren brauchen viele und gesunde Cannabinoide, um gut zu funktionieren.

Im Gegenzug können sie Nachrichten empfangen und transportieren, die Ihr Gedächtnis, Ihre Stimmung und andere wichtige biologische Prozesse steuern. Die Cannabinoide haben die beste Funktion, wenn sie mit nicht psychoaktiven Cannabinoiden gepaart werden. Da könnte man beispielsweise CBD in betracht ziehen. Obwohl CBD nicht an Cannabinoid-Rezeptoren bindet, gewährleistet es dennoch eine höhere ECS-Funktionalität, indem es speziell mit Endocannabinoiden arbeitet.

Cannabinoid-Rezeptoren reagieren auf Körperagonisten. Normalerweise übermittelt ein Agonist dem Rezeptor eine Botschaft, die im Gegenzug eine Reihe von Aufgaben induziert, die zur Verbesserung der Cannabinoidfunktion beitragen.

Der menschliche Körper enthält zwei bekannte Rezeptoren. Cannabinoidrezeptor 1(CB1) konzentriert im Nervensystem und Cannabinoidrezeptor 2(CB2), der in immunsystembezogenen Bereichen wie Nervensystem und Verdauungstrakt wirkt.

Endocannabinoide sind einfach Botenstoffe, die zwischen diesen Rezeptoren hindurchgehen. Die Form spielt dabei aber eine wichtige Rolle, damit das sie gut funktionieren können. Die Endocannabinoide werden über Lebensmittel mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zugeführt.

Studien zu CBD und Endocannabinoid-System

Es wurden einige Studien durchgeführt, die beweisen sollten, dass CBD zur Schmerzlinderung bei Osteoarthritis beitragen könnte. In Pain wurde eine Studie dazu durchgeführt. Es wurde Ratten mit Osteoarthritis CBD gegeben. Im Verlauf der Studie ging hervor, dass CBD gegen die Schmerzen helfen könnte.

Quelle: https://nordicoil.de/wiki/das-endocannabinoid-system/

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Julian Böer
Julian Böer

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