von Pascal Peglow März 23, 2020

Die Anzahl der Neurodermitis-Erkrankungen nimmt in Deutschland immer stärker zu. Zunehmend mehr Menschen leiden an der Krankheit, die trockene Haut und einen quälenden Juckreiz mit sich bringt. Neue Studien haben jetzt ergeben, dass CBD gegen die Symptome helfen könnte.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Neurodermitis?
  2. Ursachen und Symptome von Neurodermitis
  3. Behandlung von Neurodermitis
  4. Alternative Behandlung mit CBD Öl
  5. Hautpflege mit CBD
  6. Häufig gestellte Fragen zu CBD und Neurodermitis

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine entzündliche Hauterkrankung die bei den Betroffenen in Schüben auftritt und zu trockener, juckender Haut führt. Häufig treten die Symptome an der Kopfhaut, im Gesicht oder an den Händen auf. 

Das führt für die Erkrankten nicht nur zu einer Belastung durch die Krankheit, sondern auch zusätzlich psychisch, da viele Menschen den Kontakt zu Betroffenen scheuen. 

Fakt: Die Krankheit ist nicht ansteckend. Die Symptome sind eine übermäßige Immunantwort, das heißt man muss genetisch dafür veranlagt sein.

Die Neurodermitis ist eine der häufigsten Hautkrankheiten, allein in Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen daran. Bis zu 10% der Kinder und jungen Erwachsenen sind von der Erkrankung betroffen.

Die Erkrankungszahlen steigen weiter, wie bei allergiebedingten Krankheiten insgesamt zu beobachten ist. So hat sich die Häufigkeit von Neurodermitis in den Industrienationen in den letzten zehn Jahren verdreifacht.

Symptome von Neurodermitis

Ursachen und Symptome von Neurodermitis

Bislang sind die genauen Ursachen für eine Erkrankung unbekannt. Bekannt ist nur, dass es eine genetische und vererbbare Veranlagung gibt. Wenn einer der Elternteile an der Krankheit leidet hat das Kind ein etwa 40% höheres Risiko, auch zu erkranken. 

Wenn diese Veranlagung gegeben ist sind unterschiedliche Auslöser für einen Neurodermitis-Schub verantwortlich. Zur Folge hat das, dass das Immunsystem bei eigentlich harmlosen Reizen völlig überreagiert und als Abwehrreaktion eine Entzündung der Haut hervorruft.

Wie bei den meisten Krankheiten können auch die Symptome von Neurodermitis völlig unterschiedlich sein. Auch das Alter mit dem die Erkrankung eintritt macht dabei einen Unterschied. Bei Kleinkindern beginnt Neurodermitis meist im Gesicht und auf der Kopfhaut, wo sich eine Art Milchschorf bildet, die Arme und Beine können aber genauso betroffen sein. Teils ist sogar der Mundbereich betroffen.

Ein weiteres Typisches Symptom ist eine gerötete und schuppende Haut an den Beugestellen der Extremitäten wie zum Beispiel Ellenbogen, Handgelenken oder den Kniekehlen

In vielen Fällen bildet sich die Krankheit im Laufe der Pubertät dann vollständig zurück. Ist das nicht der Fall zeigt sich die Krankheit bei Erwachsenen durch kleine juckende Hautknoten und Verdickungen der Hautstellen. 

Behandlung von Neurodermitis

Für eine Diagnose bewertet der Hausarzt die Symptome des Betroffenen nach einigen Kriterien und stuft die Krankheit anschließend auf eine von 4 Stufen ein. Aus dieser Stufe und somit der Stärker der Symptome heraus empfiehlt er dann die passende Behandlungsform.

Für die Diagnose von Neurodermitis müssen dabei 3 der nachfolgenden 4 Hauptkriterien erfüllt sein:

  • massiver und quälender Juckreiz
  • wiederholt oder chronisch auftretende Symptome
  • typisches verteiltes Ekzem
  • atopische Krankheiten wie Asthma oder Pollenallergie

Und eines der Nebenkriterien:

  • Allergietest Positives
  • Erhöhte Anzahl an Ige-Antikörpern im Blut
  • Helle Hautzeichnungen nach chemischen oder mechanischen Hautreizen

Die 4 Stufen der Behandlung von Neurodermitis in der Allgemeinmedizin sind:

Stufe 1: 
Schübe durch tägliches Anwenden von Cremes und Salben vorbeugen. Auslösefaktoren vermeiden.

Stufe 2: 
Anwendung von Medikamenten (äußerlich) die das Immunsystem leicht beeinflussen.

Stufe 3: 
Äußerliche Anwendung von Medikamenten, die stark Immunmodelierend wirken.

Stufe 4: 
Einnahme von weiteren Medikamenten die auf das Immunsystem wirken, z.B. Kortison.

Anleitung zur Anwendung von CBD Öl

Alternative Behandlung mit CBD Öl

Bereits im Jahr 2017 haben US-Amerikanische Forscher der University of Colorado Studien zum Thema Neurodermitis und Cannabis ausgewertet und dabei festgestellt, dass Cannabinoide aus der Hanfpflanze, wie z.B. CBD und THC speziell bei juckenden Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis helfen könnten.

In einer dieser Studien cremte sich eine kleine Probandengruppe von 21 Menschen 3 Wochen lang täglich mit einer Creme die CBD enthielt ein. 

Das Ergebnis war erstaunlich. Bei 8 der Patienten war der Juckreiz komplett verschwunden. Die Forscher gehen davon aus, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabis dafür verantwortlich waren.

Wie können Betroffene CBD gegen Neurodermitis anwenden?

Verschiedene Öle können gegen den Juckreiz bei Neurodermitis helfen. Dabei kann man z.B. Oliven- oder Mandelöl nutzen, eine alternative ist aber auch die äußerliche Anwendung von Hanfsamenöl. Das ist gerade durch seine ungesättigten Fette dafür bekannt, dass es Entzündungen lindern und somit den Juckreiz verringern kann.

Eine Alternative dazu wäre das auftragen von CBD Öl auf die betroffenen Stellen der Haut. Das Öl kann so die Haut beruhigen, gleichzeitig Feuchtigkeit spenden und die Entzündungen lindern.

Hautpflege mit CBD

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an CBD Produkten auf dem Markt. Darunter CBD Öl, Kapseln, Cremes, und so weiter. Man kann bei Neurodermitis vor allem das Öl und die Creme verwenden.

Einige verwenden CBD Creme um die betroffenen Stellen einzuschmieren. So kann CBD direkt über die Haut an der entzündeten Stelle einwirken und die positiven rein natürlichen Eigenschaften entfalten.

Das selbe kann man mit dem CBD Öl machen. Ich würde generell zu einem Öl raten, da diese meistens mit Hanfsamenöl angereichert sind und somit auch alle wichtigen Fette, wie Omega 3 & Omega 6, enthalten sind.

Häufig gestellte Fragen zu CBD und Neurodermitis

Wir sind wieder einmal am Ende angekommen. Ich möchte auch hier die offenen Fragen behandeln. Falls dir trotzdem noch die ein oder andere Frage einfällt, kannst du dich gerne per Mail oder im Livechat melden.

Welches Öl ist gut bei Neurodermitis?

Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Meiner Meinung nach ist das CBD Hanfsamenöl am sinnvollsten, da es alle wichtigen Wirkstoffe und Hanfsamenöl enthält. Hanfsamen bieten alle wichtigen Fette, die der Haut gut tun.

Kann man CBD Öl auch einreiben?

Ja, man kann CBD Öl auch einreiben. Einfach auf die betroffene Stelle tropfen und verteilen. Die Bioverfügbarkeit ist auf der Haut sogar sehr hoch und das Öl kann direkt an der betroffenen Stelle wirken.

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Pascal Peglow
Pascal Peglow

Pascal ist in einer der Gesellschafter von InstaHaze. Seine Aufgabenbereiche sind die Technische Umsetzung und das Design von InstaHaze. Zuvor hat er sich viel mit Online-Marketing befasst und über ein Jahr hinweg erfolgreich die Facebook Werbeanzeigen für verschiedene Unternehmen geschalten und somit im Online-Marketing Erfahrungen gesammelt.


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