von Pascal Peglow 05. Oktober 2019

Nahezu jeder hat in seinem Leben schon einmal Probleme mit dem Magen oder der Verdauung gehabt. Ob es nur einfache Bauchschmerzen waren, eine schlechte Verdauung oder Durchfall. Diese Probleme beeinträchtigen jeden von uns in seinem normalen Leben. Das könnte sich mit der Verwendung von CBD (Cannabidiol) ändern.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie entstehen Verdauungsprobleme?
  2. Was ist CBD und wie wirkt es?
  3. Wie wirkt CBD gegen Verdauungsprobleme?
  4. Worauf man bei CBD Produkten achten sollte?
  5. Häufig gestellte Fragen zu CBD und Verdauungsproblemen

Wie entstehen Verdauungsprobleme?

Es kann viele Gründe haben, warum man Probleme mit dem Magen oder der Verdauung hat. Eine eher schlechte Verdauung kann zum Beispiel vererbt werden und ist somit ein Teil des Lebens. Andernfalls können auch psychische und physische Einflüsse die Verdauung beeinträchtigen.

Eine sehr häufige Ursache ist die Ernährung. Einige haben eine ungesunde Ernährung, welche natürlich auf den Magen schlägt. Auch Drogenmissbrauch kann zu Störungen im Magendarm Trakt führen.

Jeder kennt das Sprichwort:" Mir schlägt die Situation gewaltig auf den Magen." Das liegt daran, dass unser Verdauungssystem ein komplexes Netz aus sensiblen Organen ist, die teilweise dem vegetativen Nervensystem angehören.

Fakt: Auf der zivilisierten Halbkugel leiden übrigens circa 29 % der Bevölkerung unter chronischen Verdauungsproblemen.

Häufige Beschwerden:

  • Völlegefühl durch Mangel an Verdauungssäften
  • Störungen der Darmflora (Dysbiose)
  • Starke, stechende Schmerzen im Oberbauch
  • Infektionen (Magen-Darm-Grippe)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Sodbrennen
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen durch Entzündungen

Ursachen für Verdauungsprobleme

Erst kürzlich hat die Firma Fox News in den USA eine Umfrage zu diesem Thema gemacht. Die Ergebnisse sind bedenklich: 74% der Befragten haben täglich mit unangenehmen Problemen mit der Verdauung zu kämpfen. Dieses Problem kommt nicht zuletzt durch unsere moderne Ernährung zustande, die für viele zum Großteil aus Junkfood mit unzähligen Zusatzstoffen besteht.

Was ist CBD und wie wirkt es?

Um die Frage direkt zu beantworten, CBD ist eines der bekanntesten Phytocannabinoide, die in der Hanfpflanze vorkommen. Die Pflanze beinhaltet mehrere Inhaltsstoffe.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe:

  • Cannabidiol (CBD)
  • Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Cannabigerol (CBG)
  • Cannabinol (CBN)
  • Cannabichromen (CBC)
  • Flavonoide
  • Terpene
  • Omega 3 & 6 Fettsäuren

Natürlich gibt es noch viel viel mehr! Bis jetzt sind über 500 Inhaltsstoffe nachgewiesen worden. 

Die Wichtigkeit von Hanf nimmt in den letzten Jahren rapide zu. Es ist ein Rohstoff, dessen Anwendungsgebiet fast keine Grenzen kennt
Hanf kann für die Herstellung von Papier, Kunststoff, Treibstoff, Textilien und Medizin verwendet werden.

Wie wirkt CBD?

CBD (Cannabidiol) wirkt nicht psychoaktiv und hat somit keine berauschende Wirkung für den Körper. Es ist legal und man darf damit Autofahren. 

Das Cannabinoid wird von unserem körpereigenen Endocannabinoid System verarbeitet. Es sorgt für ein Gleichgewicht in unserem Organismus und dient als Kommunikationsmittel zwischen Körper und Gehirn.

Das CBD wird durch die CB1 und CB2 Rezeptoren aufgenommen und weiterverarbeitet. Durch diese Rezeptoren können Cannabinoide ihre Wirkung super in unserem Organismus entfalten. Außerdem produziert unser Körper selbst geringe Mengen an Cannabinoiden, wodurch CBD kein Fremdstoff mehr ist.

Podcast über CBD und Cannabis

Wie wirkt CBD gegen Verdauungsprobleme?

Wie ich oben schon beschrieben habe, arbeitet das Endocannbinoid System mit unserem Körper zusammen und schafft Ausgleich. CBD bindet an die CB1 und CB2 Rezeptoren, welche mit dem System verbunden sind an. Dieses kann für eine beruhigende, entspannende Wirkung sorgen.

Außerdem kann es vorkommen, dass weniger Appetit und eine niedrigere Herzfrequenz aufkommt. Menschen mit einem niedrigen Blutdruck sollten hier also aufpassen! 

Die Inhaltsstoffe von CBD Hanfsamenöl können eine beruhigende Wirkung auf den Magen haben. Das liegt vor allem an den Omega 3 und 6 Fettsäuren, welche sehr gesund für den Körper sind.

So kann sich der Magendarm Trakt erholen und wieder normal arbeiten. Wenn man schon Medikamente gegen Verdauungsprobleme einnimmt, sollte man vorher zum Arzt gehen und mögliche Wechselwirkungen besprechen.

Weitere Körperprozesse auf die das Endocannabinoidsystem Einfluss hat sind zum Beispiel die Immunregulation, dem Appetit und der Verdauung der aufgenommenen Nahrung durch den Körper. Da CBD in den letzten Jahren als potenziell sehr therapeutisches Mittel im Mittelpunkt stand, wurden weitere Studien zu diesem Thema durchgeführt. 

Worauf man bei CBD Produkten achten sollte?

Auf dem Markt gibt es inzwischen eine große Zahl an Herstellern. Daher sollte man sich genau informieren, wo das CBD Öl produziert und wie es hergestellt wurde. Im Folgenden möchte ich auf die wichtigen Faktoren eingehen.

1. Herkunft der Rohstoffe

Die Hanfpflanze ist als Bioakkumulator bekannt, was bedeutet, dass die Pflanze sowohl die guten Stoffe, sowie auch die schlechten Stoffe aus der Luft, dem Wasser und der Erde ziehen.

Daher ist es sehr wichtig zu wissen, wo der Hanf angebaut wurde. Wir empfehlen darauf zu achten, dass der Hanf in Deutschland, Österreich oder der Schweiz angebaut wurde.

2. Wie viel CBD beinhaltet das Produkt?

Man sollte den CBD Gehalt eines Produktes auf jeden Fall beachten. Starte nicht gleich mit einer zu hohen Dosierung. In der Regel werden in Deutschland CBD Öle von 2,5% bis 30% verkauft.

Das meist genutzte ist laut unserer Erfahrungen das 10% Hanfsamenöl. Aber jeder sollte selbst entscheiden und ausprobieren, welches Öl zu einem passt.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von CBD Öl

3. Wie hoch ist der THC-Wert?

In jedem Land ist der legale THC Gehalt in CBD Produkten unterschiedlich. In Deutschland besagt das Gesetz, dass die Produkte nicht mehr als 0,2% THC enthalten dürfen. CBD Produkte mit mehr THC Gehalt sind verschreibungspflichtig und nicht frei verkäuflich. 

Der Vorteil von Produkten mit wenig THC liegt klar auf der Hand. Sie wirken nicht psychoaktiv und berauschend.

4. Die Reinheit des Produktes

Wenn man CBD einkauft sollte man, wie oben schon erwähnt, auf die Reinheit des Produktes achten. Am besten kann man dies feststellen, indem man die Analyse Zertifikate durchliest. Bei zertifizierten Produkten wird jeder Produktionsschritt vom Anbau bis zum fertigen Produkt kontrolliert.

5. Die Extraktionsmethode

Die Extraktionsmethode bzw. der Herstellungsprozess der Produkte spielt eine entscheidende Rolle. Es gibt gute und schlechte Methoden. 

Bei den billigen Verfahren werden scharfe Lösungsmittel und chemische Stoffe verwendet, die Rückstände im Öl hinterlassen und somit die Gesundheit schädigen.

Eines der besten Extraktionsverfahren ist die CO2 Extraktion. Dabei wird der Hanf unter hohem Druck und niedriger Temperatur bearbeitet.

Häufig gestellte Fragen zu CBD und Verdauungsproblemen

Ich möchte zum Schluss noch auf häufig gestellte Fragen eingehen. Ich kann verstehen, dass sich viele Fragen auftun. Das System ist nicht ganz leicht zu verstehen. Falls du zusätzlich Fragen hast, kannst du dich gerne an uns wenden.

Hat CBD Nebenwirkungen?

Nur ein verschwindend kleiner Anteil der Personen, die CBD eingenommen haben werden damit überhaupt Probleme haben. Selbst dann überwiegen aber die positiven Eigenschaften noch deutlich, da die Nebenwirkungen sehr gering sind. Ein paar Beispiele der möglichen Nebenwirkungen sind:

  • Schläfrigkeit
  • Ein trockener Mund
  • Weniger Hungergefühl

Wie man unschwer erkennen kann sind die Nebenwirkungen wirklich sehr milde. Die Nutzung von CBD ist demnach sehr harmlos und kann kaum zu Problemen führen.

Welches CBD Öl bei Reizdarm?

Das ist von Person zu Person natürlich unterschiedlich und man kann das ganze nicht verallgemeinern. Es gibt z.B. die Öle in unterschiedlichsten Stärken und Varianten.

Am besten ist es, wenn du dich langsam ran tastest und die perfekte Dosierung für deinen Körper herausfindest. Starte mit einer kleineren Dosierung (5% oder 10%). Erhöhe die Dosierung so lange, bis du die gewünschte Wirkung erzielst.

Kann CBD abhängig machen?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wiederholt festgestellt, dass der Konsum sicher ist und nicht abhängig macht. Daher brauchst du dir keine Sorgen machen. CBD macht nicht anhängig.

Du möchtest dich mit anderen CBD Anwendern austauschen?

Dann trete einfach unserer Facebook-Gruppe bei und teile deine Erfahrungen mit der ganzen Community. Lass dich von den wertvollen Tipps unserer Community begleiten und kläre offene Fragen.

Pascal Peglow
Pascal Peglow

Pascal ist in einer der Gesellschafter von InstaHaze. Seine Aufgabenbereiche sind die Technische Umsetzung und das Design von InstaHaze. Zuvor hat er sich viel mit Online-Marketing befasst und über ein Jahr hinweg erfolgreich die Facebook Werbeanzeigen für verschiedene Unternehmen geschalten und somit im Online-Marketing Erfahrungen gesammelt.


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