von Julian Böer 15. Juli 2019

Viele Menschen auf der Welt kämpfen mit der Erkrankung Epilepsie. Es gibt einige Arzneimittel dagegen, die aber oft nicht ansprechen oder rein chemisch Hergestellt sind. Daher behandeln wir heute in diesem Artikel die Wirkung von CBD auf Epilepsie.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Epilepsie?
  2. Was ist die Ursache für Epilepsie?
  3. Symptome
  4. Kann CBD Öl helfen?
  5. Was ist CBD Öl und wie wende ich es an?
  6. Gibt es Nebenwirkungen bei CBD und Epilepsie Patienten?

Was versteht man unter Epilepsie?

Epilepsie ist eine chronische neurologische Krankheit, die hauptsächlich von dem Gehirn verursacht wird. Es werden elektrische Schübe auf gewisse Regionen im Gehirn ausgewirkt, die für Anfälle sorgen. Dies ist meist nicht einmalig, sondern kehrt wieder.

Der elektrische Ansturm breitet sich dann im restlichen Körper aus und verursacht Zuckungen und Krämpfe. Man diagnostiziert eine Epilepsie, wenn eine Person zwei oder mehr ungewollte Anfälle hat. Die Krankheit ist sehr unerforscht bzw. man kann sich nicht erklären, wodurch diese Erkrankung ausgelöst wird.

Typische Symptome eines Epilepsie Erkrankten:

  • Muskelzuckungen
  • Plötzliche Bewegungen
  • Gefühls-, Bewusstseins- und Verhaltensstörungen
  • Krämpfe

Was ist die Ursache für Epilepsie?

In den meisten Fällen kann man noch nicht feststellen, was die Ursache für die Epilepsie Erkrankung ist. Die Wissenschaftler wissen nur, dass die Krankheit im Kopf ausgelöst und von dort "gesteuert" wird.

Bei einigen Erkrankten wird sie auch genetische Epilepsie genannt. Bei vielen Betroffenen bestehen nämlich vermutlich oder nachweislich genetische Veränderungen, etwa an Bindungsstellen (Rezeptoren) für Nervenbotenstoffe. Solche genetischen Veränderungen können nach Meinung von Experten einen Beitrag leisten zur Entstehung der Epilepsie. 

Teilweise sind diese Ursachen der Grund dafür:

  • Schlaganfall
  • Unzureichende Sauerstoffversorgung bei der Geburt
  • Kopfverletzungen
  • Unzureichende Blutzucker- und Natriumwerte
  • Hirntumore
  • Hirnverletzungen
  • Genetische Disposition

Hinweis: Manchmal ist eine Epilepsie sowohl genetisch als auch strukturell/metabolisch bedingt. 

Symptome

Die Symptome können sehr fatal sein, da sie den Alltag der Betroffenen ziemlich beeinflussen können. Die größte Einschränkung ist, dass der Bewegungsapparat nicht bewusst gesteuert werden kann. Dabei haben die Betroffenen oft  Zuckungen oder Muskelkrämpfe.

Manche Epileptiker können sogar nicht mehr gehen (Fallsucht). Sie sind derart eingeschränkt, dass sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Es besteht eine 10% Chance, dass ein Mensch Epilepsie im Verlauf seines Lebens bekommt. Weltweit gibt es bereits 50 Millionen Betroffene.

Es kommt auch nicht selten vor, dass Neugeborene und Kinder an der Krankheit leiden. Man muss sie das ganze Leben lang im Auge behalten und sein Bestes geben, ihnen das Leben zu versüßen!

Symptome von Epilepsie

Kann CBD Öl helfen?

Es gibt leider noch keine Studien oder wissenschaftliche Belege zur Behandlung mit CBD, jedoch berichten viele Betroffene von einer positiven Wirkung im Alltag.

Das heißt, dass Cannabidiol ihrer Meinung nach nicht erst die beginnenden Krämpfe unterdrückt, wie es bei der klassischen Medikation der Fall ist. Vielmehr treten Krampfanfälle im Rahmen der Anwendung von Cannabis weitaus seltener auf. Ein echter Vorteil also für den beruflichen und privaten Alltag.

Die Menschen suchen nach Mitteln, die die Epilepsie unterdrückt bzw. sogar komplett behandeln kann. Die meisten reagieren skeptisch gegenüber Cannabis. Allerdings wird medizinisches Cannabis schon verwendet, um der Epilepsie entgegen zu wirken. Viele Probanden sprechen auch bei CBD Öl von einer positivenWirkung. Dazu aber später mehr.

Wie kann CBD Epilepsie stoppen?

Forscher kamen bereits in den 70er Jahren zu dem Ergebnis, das CBD (Cannabidiol) antikonvulsive Eigenschaften besitzt. Antikonvulsiva (auch Antiepileptika genannt) werden gegen epileptische Anfälle eingesetzt. Etwa ein Drittel der Epilepsie-Patienten haben eine sogenannten behandlungsresistente Form.

Eine 2013 im Fachmagazin „Epilepsy & Behavior“ veröffentlichte Studie untersuchte CBD angereichertes Medizinalcannabis bei Kindern mit behandlungsresistenter Epilepsie. Von 19 Versuchsteilnehmern hatten 13 das Dravet-Syndrom, 4 das Doose-Syndrom und jeweils ein Kind litt am Lennox-Gastaut-Syndrom sowie an idiopathischer Epilepsie. 

16 der 19 Patienten konnten eine Verringerung der Anfälle erkennen. Bei zwei wurde die Krankheit sogar komplett geheilt. Außerdem traten positive Nebeneffekte auf, die zu Verbesserung der Schlafqualität führten. Besonders bei Doose-Patienten half das CBD am besten.

Was ist CBD Öl und wie wende ich es an?

Jedem auf der Welt ist die Hanfpflanze ein Begriff. Sie hat verschiedene Wirkstoffe, die sogenannten Cannabinoide. Die wichtigsten Wirkstoffe sind zum einen THC, welches psychoaktiv wirkt. Also berauschend. Und es gibt CBD. Der Wirkstoff CBD wirkt im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv und hat keine berauschende Wirkung. CBD wird von immer mehr Menschen eingesetzt, um verschiedene Beschwerden zu bekämpfen. Außerdem ist CBD völlig legal und frei verkäuflich. In manchen Ländern ist es jedoch verboten.

Dosierung von CBD Öl

Was sind Vorteile von CBD bei der Behandlung von Epilepsie?

Viele Studien belegen inzwischen, dass Epilepsie mit CBD bekämpft werden kann. Was für Vorteile es aber wirklich bietet findest du im Folgenden:

1. Keine bedeutsame Nebenwirkungen

Bis jetzt konnten kaum Nebenwirkungen festgestellt werden. Man konnte jedoch beobachten, dass bei einer extrem Dosierung von 1500mg/Tag eine erhöhte Müdigkeit auftrat.

Folgende Nebenwirkungen sind bekannt:

  • Übelkeit
  • Schläfrigkeit
  • Appetitlosigkeit

2. Interaktion mit Gehirnrezeptoren

Die wichtigste Rolle bei Anfällen spielen die Gehirnrezeptoren. Sie steuern, Emotion, Koordination, Appetit, usw. CBD wirkt auf den Hemichannel ein und ist sozusagen der Schlüssel für die Gehirnrezeptoren.

3. CBD als natürliche Alternative

In den meisten Fällen ist CBD Öl günstiger. Das hängt aber von der Dosierung des CBD Gehalts ab. Außerdem werden CBD Tropfen rein natürlich gewonnen und beinhalten keinerlei Chemie. So entstehen weniger Nebenwirkungen und man pumpt den Körper nicht mit Chemie voll. Das Öl hat außerdem noch andere positive Eigenschaften.

4. Unterstützt das Endocannabinoid-System

Ein starkes und effizientes ECS-System (Endocannabinoid System) reguliert den Energiehaushalt des Körpers. Außerdem stärkt es das Immunsystem. So ist der Körper besser auf Krankheiten vorbereitet und wehrt diese schneller ab.

Die Dosierung von CBD Öl

Die richtige Dosierung und Anwendung spielt eine wichtige Rolle. Es gibt inzwischen sehr viele verschiedene CBD Produkte, die sich alle in ihrer Anwendung und Dosierung unterscheiden. Wichtig dabei ist, auf seinen Körper zu hören.

Anleitung zur Dosierung:

  • Taste dich langsam ran
  • Fange mit einer niedrigen Dosierung an (5% oder 10%)
  • Tropfe 2-4 Tropfen unter die Zungen
  • Halte sie dort für 30-60 Sekunden
  • Schlucke das Öl danach runter.

Du kannst die Dosis solange erhöhen, bis du die gewünschte Wirkung erzielst.

Erfahrungsberichte zur Epilepsie-Behandlung

Tja, leider hat Cannabis einen schlechten Ruf, wegen der psychoaktiven Wirkung von THC. Daher kommt es immer häufiger vor, dass viele Probanden die Vorteile von CBD nutzen, um Ihre Krankheit zu bekämpfen.

Anbei findest du einen Link zu einem Video, auf dem ein Kind Epilepsie mit CBD entgegenwirkt.

Gibt es Nebenwirkungen bei CBD und Epilepsie Patienten?

Menschen, die an Epilepsie leiden, wünschen sich nichts mehr als ein Stück Lebensqualität zurück zu bekommen. Einige Medikamente können die Anfälle schon unterdrücken. Allerdings sind das natürlich "Chemiebomben".

Beim Einsatz von CBD sind bis jetzt noch keine nennenswerten Nebenwirkungen aufgetreten. Es kam hin und wieder zu Übelkeit, Schläfrigkeit und Appetitlosigkeit. Das ist natürlich nicht zu vergleichen, mit den Nebenwirkungen von Medikamenten.

So kann es mitunter zu einer erhöhten Müdigkeit kommen, da CBD sehr entspannend und beruhigend wirkt. Auch ein niedriger Blutdruck wäre möglich, da CBD mitunter blutdrucksenkend wirkt. Ein trockener Mund wäre ebenfalls im Rahmen des Möglichen.

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Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.


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