von Julian Böer Februar 17, 2020

Einige von euch kennen es sicher, juckende Haut, gerötete Stellen oder sogar offene Wunden am Arm oder an den Beinen. Hautausschlag oder Infektionen sind wirklich eine unangenehme Sache. Wir möchten heute mal spezifischer darauf eingehen, ob CBD gegen die Symptome eine Wirkung zeigt und wie man die verschiedenen Produkte, wie Cremes, Lotions und Öle, am besten anwendet.

Die Definition von Hautausschlägen

Tatsächlich verwendet man Cannabis in Indien und Lateinamerika als "Schönheitsprodukt" gegen Hautprobleme. Die topische Anwendung von CBD scheint eine der vielseitigsten Möglichkeiten für dieses sehr vielseitige Cannabinoid zu sein.

Was man unter einem Hautausschlag versteht ist sicher jedem klar. Zu Beginn bin ich schon etwas auf die Symptome eingegangen und jeder weiß, dass das sehr unangenehm ist. Meistens treten solche Effekte durch Infektionen auf.

Es gibt viele verschiedene Arten Hautausschläge. Dazu gehören zum Beispiel Ekzeme, Lichen planus, Granuloma annulare und Pityriasis rosea. Neurodermitis ist ein weit verbreiteter Begriff, den man verwendet, um mehrere verschiedene Zustände zu beschreiben, bei denen die Haut entzündet, schuppig, juckend und rot ist. Auch bei Ekzemen handelt es sich um eine häufige Hauterkrankung und können sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auftreten. Es ist nicht ansteckend.

Was bestimmt jeder schon mal zu spüren bekommen hat, ist die Kontaktdermatitis. Diese Art von Symptome tritt auf, wenn man mit etwas direkten Kontakt hat. Beispielsweise mit giftigen oder unverträglichen Substanzen. Die Haut rötet sich und kann starken Juckreiz verursachen.

Mögliche Ursachen für Kontaktdermatitis:

  • Kontakt mit Chemikalien, die in Elastik, Gummi oder Latex enthalten sind
  • Berührung giftiger Pflanzen wie Giftefeu, Gifteiche oder Gift-Sumach
  • Seifen, Schönheitsprodukte und Waschmittel
  • Farbstoffe in der Kleidung

Zu der Kontaktdermatitis zählt auch zum Beispiel die Einnahme von Medikamenten und die darauf folgende allergischer Reaktion oder Nebenwirkung.

Mögliche Ursachen für Hautausschläge:

  • Insektenstiche (Floh, Zecke)
  • Psoriasis oder Schuppenflechte
  • Windelausschlag (Säuglinge)
  • Krätze (Milben auf der Haut)

Wie kann man CBD gegen Hautausschlag einsetzen?

Unter Berücksichtigung der verschiedenen Ursachen und beitragenden Bedingungen für Hautausschläge schauen wir uns nun genauer an, wie CBD bei der Behandlung helfen kann.

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Endocannabinoid System eine wichtige Rolle bezüglich unserer Haut spielt. Es hängt mit der Immunantwort der Haut zusammen. Eine unregelmäßige Immunantwort unserer Haut führt zu Entzündungen oder Hautausschlag. Daher führen gerade alle Untersuchungen zu der entzündungshemmenden Eigenschaft von CBD. Außerdem darf man nicht vergessen, dass das ECS zu der Wundheilung beitragen kann und unseren Zellwachstum kontrolliert.

Im Folgenden Text möchte ich auf die möglichen Eingeschaften von CBD eingehen und erläutern, warum das Cannabinoid bei Hautkrankheiten helfen könnte.

Entzündungshemmend

Wie du bereits in unserem Blogartikel zum Endocannabinoid System erfahren hast, spielt das Endocannabinoid System eine wichtige Rolle in unserem Körper. Es trägt zu der Funktion unseres Immunsystems, unserer Stimmung und zu unserer Schlafqualität bei. Das Immunsystem spielt hier eine sehr wichtige Rolle. CBD interagiert mit dem ECS in unserem Körper. Wenn das Immunsystem also gestört wird, kann es leichter zu Hautproblemen führen. Da CBD mit dem CB1 Rezeptor in unserem Körper zusammenspielt, kann es unsere Immunsystem unterstützen. Es handelt sich bei ihnen um Rezeptoren, welche die Nervenfasern und Hautzellen bedienen. Ihre Wechselwirkung mit CBD kann zu den beschriebenen entzündungshemmenden Eigenschaften führen.

Untersuchungen haben ergeben, dass CBD Akne-Patienten helfen kann. Das ist möglich, weil es das natürliche Gleichgewicht der Öl- und Talgproduktion im Körper wiederherstellt. 

Trockenheit der Haut

CBD arbeitet auch mit den CB2 Rezeptoren zusammen, um die Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts zu unterstützen, welches die Öl- und Talgproduktion steuert. Wenn der Körper zu viel Talg produziert, kann es schnell zu Pickeln und Entzündungen kommen.

Das Endocannabinoid System

So jetzt hast du schon einiges über das ECS gehört. Also sollte dir klar sein, wie wichtig die Rolle von dem System in unserem Körper ist. Einige Untersuchungen haben ergeben, dass ein gestörtes ECS zu allergischer Dermatitis, Psoriasis, schmerzhaftem Juckreiz, systemischer Sklerose und sogar Krebs führen kann. CBD kann die Prävalenz dieser Erkrankungen und die daraus resultierenden Hautausschläge reduzieren, da es mit dem ECS interagiert und Störungen vermeiden kann. Dies bedeutet, dass CBD das Potenzial hat, diese Bedingungen zusammen mit den daraus resultierenden Hautausschlägen zu unterstützen.

Studie zu CBD bei Hautausschlägen

In einer Studie, die man 2017 im Journal der American Academy of Dermatology veröffentlichte, zog man den Schluss, dass Arzneimittel, die Cannabinoide enthalten, gegen Psoriasis, Ekzeme, Kontaktdermatitis und Neurodermitis wirksam sein könnten.

Dr. Robert Dellavalle, außerordentlicher Professor für Dermatologie an der medizinischen Fakultät der Universität von Colorado, berichtet davon, dass acht von 21 Patienten, die eine CBD Creme aufgetragen haben kaum bis keinen Juckreiz mehr verspürten.

Erwähnenswert ist auch, dass man nach Angaben der National Eczema Association (NEA) seit langem beobachtete, dass Cannabinoide antimikrobielle, entzündungshemmende und juckreizhemmende Eigenschaften aufweisen, die auf das erste Lehrbuch der Dermatologie zurückgehen, in dem auf die Verwendung von Cannabis in der Medizin als Behandlung von Hauterkrankungen Bezug genommen wird.

Anwendung von CBD bei Hautausschlägen und anderen Hauterkrankungen

Es gibt bereits eine Vielzahl an CBD Produkten, die für Hautausschläge verwendet werden können. Die beliebtesten sind Öle, Cremes und Lotionen.
Alle drei Produkte können auf die Haut aufgetragen werden. Zwar verzögert sich die Wirkung, allerdings ist die Bioverfügbarkeit deutlich höher und das CBD zieht direkt bei der betroffenen Stelle ein. CBD Hanfsamenöl kann auch oral angewendet werden. Man tröpfelt sich ein paar Tropfen unter die Zunge und hält sie dort für einige Minuten. So wird der Wirkstoff direkt über die Schleimhäute aufgenommen. Das ist eine der beliebtesten Methoden momentan.

Natürlich gibt es noch deutlich mehr, wie zum Beispiel die Aufnahme durch einen VapePen. Allerdings möchte ich jetzt auch nicht zu tief in das Thema eindringen.

 

Fazit zu CBD bei Hautausschlägen

Es gibt, wie bei so vielen Themen, leider keine aussagekräftige Studie oder Forschung, die Untermauert, dass CBD gegen Hautkrankheiten eine Wirkung erzielt. Wir können nur von eigenen Erfahrungen und Erfahrungen von Mitmenschen sprechen. Bei mir persönlich ist mir aufgefallen, dass meine Haut deutlich reiner wurde und ich weniger Pickel habe. Das war aber nur ein netter Nebeneffekt, da ich CBD hauptsächlich für Schlafprobleme und Stress einsetze.

In Zukunft können wir sicherlich Studien und Forschungen begrüßen, die uns weiter aufklären. Aber momentan bleibt uns nur die Möglichkeit auf die Erfahrungen anderer zu vertrauen oder eben selbst zu testen.

Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.


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