von Pascal Peglow März 11, 2020

Das Gehirn ist eines der faszinierendsten Organe im menschlichen Körper. Es wurde herausgefunden, dass das körpereigene Endocannabinoid System großen Einfluss auf unser Nervensystem hat. Doch in wie weit kann CBD Einfluss nehmen? 


Inhaltsverzeichnis:

  1. Wie funktioniert unser Gehirn?
  2. Die Cannabinoid Rezeptoren
  3. Was sind Nervenkrankheiten?
  4. Kann CBD bei Nervenkrankheiten helfen?
  5. Häufig gestellte Fragen zu CBD und dem Gehirn

Wie funktioniert unser Gehirn?

Wie dir bereits bekannt ist, ist unser Gehirn wie ein Computer. Es  verarbeitet Eindrücke, Auffassungen und Sinneswahrnehmungen. Schickt Informationen weiter und schickt Nachrichten an unseren ganzen Körper. Doch wie funktioniert es?

Zuerst solltest du den Aufbau des Gehirns verstehen. Es wird nämlich in vier Teile unterteilt. Jeder Teil hat seine eigene Aufgabe.

Aufbau des Gehirns:

  • Großhirn
  • Zwischenhirn mit Thalamus, Hypothalamus und Hypophyse
  • Hirnstamm mit Mittelhirn, Brücke und verlängertem Mark (Nachhirn)
  • Kleinhirn

Großhirn:
Es kontrolliert unsere Bewegungen und verarbeitete Sinneseindrücke, die von außen auf uns wirken. Es ist außerdem dafür verantwortlich, dass wir sprechen, hören und uns Dinge merken können. Die Handlungen, die dort entstehen können bewusst und unbewusst sein.

Thalamus:
Dieser Teil des Gehirns teilt dem Großhirn Sinneseindrücke von Haut, Ohren und Augen mit.

Hypothalamus:
Dieser Teil reguliert zum Beispiel Hunger, Durst und Schlaf und kontrolliert zusammen mit der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) den Hormonhaushalt.

Kleinhirn:
Das Kleinhirn reguliert unser Gleichgewicht und koordiniert die Bewegung.

Hirnstamm:
Der Stamm schaltet Informationen von Großhirn, Kleinhirn und Rückenmark um. Somit kann er die Mimik unserer Augen kontrollieren. Die wichtigste Aufgabe ist vor allem die Regulierung von Atmung, Herzschlag und Blutdruck.

Aufbau des Gehirns

Die Cannabinoid Rezeptoren

Cannabinoide sind sehr kompliziert und werden von unserem Körper durch Rezeptoren aufgenommen. Wie vor ein paar Jahren herausgefunden wurde, nennt man sie Cannabinoid Rezeptoren. Sie unterteilen sich in zwei verschiedene Rezeptoren CB1 und CB2. 

Was machen die Rezeptoren?

Die Cannabinoid Rezeptoren (CB1 und CB2) sind die sogenannten Handlungspunkte des Endocannabinoid Systems, welches in unserem Körper existiert. Sie stimulieren verschiedene Botenstoffe und sitzen in unserem Gehirn und in unseren Nervenzellen. 

Das hat Auswirkungen auf unser Schmerzempfinden, unseren Schlaf und auf unsere allgemeines Wohlbefinden. Im Normalfall interagieren die Rezeptoren mit den Endocannabinoiden (körpereigene). 

Es kann aber durchaus vorkommen, dass unser Endocannabinoid System aus dem Gleichgewicht gerät und wir exogene Cannabinoide (von außen hinzugeführte) einnehmen müssen. So können die Prozesse im Körper wieder reguliert werden.

Die Neuroprotektive Funktion von CBD

Unter allen über 100 bisher erforschten Cannabinoiden ist CBD das mit Abstand vielversprechendste was die Wirkung auf unseren Körper angeht.

Viele Forschungen zeigen, dass es eine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung haben könnte und somit unsere neurologischen Funktionen regulieren könnte und unser zentrales Nervensystem schützen könnte.

Aber was heißt Neuroprotektiv?

Neuroprotektiv heißt so viel wie schützen von Neuronen. Das bedeutet, dass es Schaden an unseren Neuronen vorbeugt und diese vor dem Zerfall schützt. Zudem bedeutet es auch, dass es das Wachstum und die Entwicklung der Neuronen verbessert.

Neuronen sind die Gehirnzellen die dafür zuständig sind, elektrische Impulse in unserem Hirn zu versenden. Sie sind also absolut entscheidend für eine richtige Hirnfunktion.

Was sind Nervenkrankheiten?

Der Oberbegriff Nervenerkrankungen beschreibt eine Vielzahl von Krankheiten, die das Nervensystem oder auch bestimmte Nerven im Körper betreffen. Meist handelt es sich dabei um physische Störungen; es können aber auch psychische Begleiterscheinungen auftreten. Nervenkrankheiten können oftmals nicht geheilt werden.

Die Nervenerkrankungen können sich im ganzen Körper verbreiten, da wir über all im Körper Nerven haben. Das kann verschiedene Ursachen haben. Darunter können einige Symptome auftreten.

Ursachen:

  • Eingeklemmter Nerv
  • Mangelnde Durchblutung
  • Multiple Sklerose

Symptome:

  • Kribbeln
  • Taubheitsgefühl
  • Lähmungen
  • Schmerzen

Symptome von Nervenkrankheiten

Kann CBD bei Nervenkrankheiten helfen?

Auf dem Gebiet CBD und Nervenerkrankungen müssen die Forscher noch sehr viel analysieren und herausfinden. Allerdings ist bereits durch zahlreiche Studien belegt worden, dass CBD bei Depressionen und Angstzuständen ansprechen könnte.

Ich möchte heute auf die Parkinson Krankheit eingehen, da diese Nervenkrankheit weit verbreitet ist. Die Krankheit ist eine Degeneration des zentralen Nervensystems. 

Sie nimmt Einfluss auf den Bewegungsapparat, führt zu unkontrolliertem Zittern, Steifheit und langsameren Bewegungsabläufen. Die Betroffenen leiden oft auch an Schmerzen, welche sie zusätzlich belasten.

Die Ursache für diese Krankheit ist noch unklar. Man führt es auf die Genetik zurück. Es wird davon ausgegangen, dass die Krankheit hauptsächlich durch das Gehirn ausgelöst wird.

CBD (Cannabidiol) hat bekannterweise Einfluss auf das Endocannabinoid System. Es wird durch die Cannabinoid Rezeptoren aufgenommen und reguliert einige Prozesse in unserem Körper. Sie wirken direkt im Gehirn und an Nervenzellen.

Durch Wissenschaftler wurde beobachtet, dass CBD den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurück gibt. Sie konnten besser Schlafen, hatten mehr Appetit und sie waren wesentlich entspannter.

Es wird sogar davon ausgegangen, dass CBD Öl in einer höheren Dosierung gegen Schmerzen helfen kann. Das ist aber noch zu wenig erforscht und kann somit nicht belegt werden.

Häufig gestellte Fragen zu CBD und dem Gehirn

So wenn du jetzt noch offene Fragen hast, findest du hier die Antworten. Falls nicht, kannst du uns gerne eine Mail oder im LiveChat schreiben. Wir helfen dir gerne weiter.

Hat CBD Öl Nebenwirkungen?

Ja, bei der Anwendung von CBD können Nebenwirkungen auftreten. Diese Fallen im Vergleich zu anderen Wirkstoffen deutlich geringer und ungefährlicher aus. Auch hierzu habe ich bereits einen ausführlichen Beitrag verfasst.

Welche Wirkung haben die Tropfen?

CBD Öl wurde leider bis jetzt noch wenig erforscht, allerdings gibt es schon einige Studien, die besagen, dass CBD eine entspannende, entzündungshemmende und angstlösende Wirkung haben könnte. Finde es am besten für dich selbst heraus.

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Pascal Peglow
Pascal Peglow

Pascal ist in einer der Gesellschafter von InstaHaze. Seine Aufgabenbereiche sind die Technische Umsetzung und das Design von InstaHaze. Zuvor hat er sich viel mit Online-Marketing befasst und über ein Jahr hinweg erfolgreich die Facebook Werbeanzeigen für verschiedene Unternehmen geschalten und somit im Online-Marketing Erfahrungen gesammelt.


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