von Julian Böer 20. Februar 2020

Proteine sind bekanntlich sehr wichtig für den Körper. Egal ob man im Wachstum, Muskelaufbau oder im höheren Alter ist. Proteine bleiben das ganze Leben lang wichtig für den Körper. Einige Kraftsportler ergänzen ihren Proteinhaushalt mit Eiweißpuler, um den Muskelaufbau zu unterstützen. Das herkömmliche Proteinpulver wird aus tierischem Protein hergestellt. Allerdings gibt es auch pflanzliches Protein, wie zum Beispiel Hanf- oder Sojaprotein. Im folgenden gehen wir näher auf Hanfprotein und seine Vorteile ein.

Wann sollte man Proteinpulver verwenden?

Wir kenne alle die verschiedenen Nährstoffe, wie zum Beispiel Kohlenhydrate, Vitamine, Ballaststoffe und und und. Einer der wichtigsten Bausteine ist allerdings Protein. Es trägt hauptsächlich zum Muskelaufbau bei. Daher kann man sich schon denken, warum Sportler viel Eiweiß zu sich nehmen. Ein Mensch mit normaler Körperstatur braucht in der Regel 1 Gramm Eiweiß pro Kilogram Körpergewicht. Ein Kraftsportler braucht wesentlich mehr. 1,8 bis 2,2 Gramm werden benötigt um den Muskelaufbau zu fördern. Um so eine große Menge Proteine aufzunehmen, müsste ein 90 Kilogramm schwerer Bodybuilder knapp 800g Fleisch am tag verspeisen. Das ist natürlich sehr teuer, aufwendig und für Vegetarier auch nicht geeignet. Daher greifen viele zu Proteinpulver aus Molke, Soja oder Hanf.

Warum Hanfprotein?

Hanfprotein ist im Vergleich zu anderen Proteinpulvern nochmal besonders. Es enthält sehr viel mehr wichtige Nährstoffe, die der Körper nicht produzieren kann, als andere Proteinpulver.

Hanfprotein ist aus sieben Gründen für Kraftsportler in besonderer Weise geeignet:

  1. Senkt den Cholesterinspiegel
  2. Verbessert die Abwehrkräfte
  3. Fördert die Gewichtsreduktion
  4. Fördert den Aufbau und die Regeneration von Muskeln
  5. Gute Umweltbilanz
  6. Besserer Energiezugang
  7. Optimal für eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise

Hanf wird vorwiegend in der lokalen, deutschen oder europäischen ökologischen Bio-Landwirtschaft angebaut. Damit ist es bereits dem Soja im Punkt Ökobilanz haushoch überlegen: Für Soja werden nach wie vor riesige Flächen an Regenwald vernichtet. Daher ist Hanf deutlich umweltfreundlicher und die Anwender müssen sich nicht mit dem Thema Umweltschutz konfrontieren. Klar gibt es gentechnische Experimente, jedoch dienen diese meist nur zur Steigerung des THC Wertes. Da Hanfproteine aus Nutzhanf gewonnen werden, welcher eine gesetzliche Höchstgrenze von 0,2% THC besitzt, besteht bei dessen Hanfproteinen keine Gefahr, Gentechnik zu konsumieren.

Warum ist Hanfprotein anders?

Karl Thomas ist ein Wissenschaftler, der sich ausgiebig mit Proteinen beschäftigte. Er setzte eine biologische Wertigkeit von Proteinen fest, die besagte, dass tierisches Protein viel besser sei als pflanzliches. Diese Festlegung war vor 100 Jahren und entspricht nach heutigen Forschungen natürlich nicht der Realität. Die WHO nutzt mit dem Aminosäureindex (PDCAAS) derzeit eine komplett überarbeitete Skala, die zeigt: Durch diese Berechnungen wurde schnell klar, dass Soja das herkömmliche tierische Protein deutlich übertraf und auch Hanf gut mithalten konnte. Außerdem enthält Hanfprotein wichtige Aminosäuren, wie im Folgenden:

  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Theronin
  • Tryptophan
  • Valin

Lieber Hanf oder doch Soja Protein?

Ob man es glaubt oder nicht, auch in der Kraftsport Szene steigen einige auf eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung um. Wenn man sich genauer informiert kann man das durchaus verstehen, da pflanzliches Protein viele viele wichtige Nährstoffe mit sich bringt.

Einige Zeit lag Soja Proteinpulver im Trend, da es die Nährstoffanforderungen des Körpers super deckt. Aber es gibt zwei Nachteile an der Sache. Zum einen wurde Soja mit der Zeit Gentechnisch verändert, da es zur Mast von Rindern verwendet wurde. Und zum anderen werden große Flächen des Regenwalds abgeholzt, um Felder anzulegen.

Wie viel Protein sollte ich am tag verwenden?

Man sollte hier immer beachten, ob man viel Sport treibt oder nicht. Wenn man Kraftsport betreibt solltest du, wie oben schon genannt, circa 1,8 Gramm Eiweiß pro Kilogram Körpergewicht konsumieren. Am besten rechnest du mit einem Nährwertrechner aus, wie viel Eiweiß du mit deinen täglichen Mahlzeiten aufnimmst. Dazu kannst du mit Hanfprotein deinen Bedarf, der noch fehlt, decken. Der Geschmack von Hanfprotein ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es schmeckt nussig und eignet sich am besten für Shakes, Müsli oder Smoothies.

Was für Inhaltsstoffe stecken noch in Hanfprotein?

Einer der besondersten Bestandteile von Hanfsamen ist der Omega 3 und Omega 6 Anteil. Wie dir bereits bekannt ist, sind diese Fettsäure sehr wichtig für den Körper. Meistens nehmen wir diese Fette durch Fisch oder Avocados auf. Zusätzlich sind beide Fette in Hanfsamen in einem besonders günstigen Mengenverhältnis enthalten. Heute weiß die Forschung nämlich, dass viele Entzündungsreaktionen im Körper auf einen Überhang von Omega-6-Fetten zurückgeführt werden können. Er könnte damit ein essenzieller Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen sein. In der westlichen Ernährung nehmen wir zuweilen die 15- bis 20-fache Menge an Omega-6-Fettsäuren im Vergleich zu Omega-3-Fettsäuren auf. Empfohlen wird dagegen ein Verhältnis von 5:1. Das Verhältnis bei Hanfsamen ist 3:1 und somit deutlich darunter. Es kann dabei helfen Ernährungsfehler wieder auszugleichen.

Fazit

Aus meiner Erfahrung ist Ernährung sehr wichtig. Egal ob man Kraftsport betreibt oder nicht. Man fühlt sich wesentlich fitter, wenn man eine gesunde Ernährung hat und ausgewogen isst. Insbesonder bei Kraftsport sollte man auf die Nahrungsmittel achten, die man verspeist, da man ja die bestmöglichen Ergebnisse erzielen möchte. Ich bin der Meinung, dass die Ernährung beim Muskelaufbau 1/3 der Ergebnisse ausmacht. Hanfprotein ist eine super Alternative und bietet sogar noch einige Vorteile. Neben Umweltschutz enthält es wichtige Fettsäuren und kann Ernährungsfehler wieder ausgleichen.

Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.


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