von Julian Böer 28.February.2020

Welche Nebenwirkungen verbirgt CBD Öl und worauf sollte man achten? Genau diese Frage beschäftigt einige Neulinge in diesem Bereich. Diese Frage ist auch völlig berechtigt und man sollte sich hierzu gut informieren. Daher möchten wir dir einen tieferen Einblick in dieses Thema verschaffen.


Inhaltsverzeichnis:

  1. CBD Öl - Nebenwirkungen auf einen Blick
  2. Wechselwirkungen von CBD Öl mit Medikamenten
  3. Wissenschaftliche Beobachtungen und Studien
  4. Nebenwirkungen durch schlechte CBD Produkte
  5. In welchen Fällen sollte man CBD vermeiden?

CBD Öl - Nebenwirkungen auf einen Blick

Die Nebenwirkungen fallen bei Cannabidiol (CBD) im Vergleich zu anderen Wirkstoffen sehr "harmlos" aus. Allerdings sollte man sich den Nebenwirkungen bewusst sein bevor man das Öl zum ersten Mal anwendet.

Mögliche Nebenwirkungen:

  1. Trockener Mund
  2. Appetitlosigkeit
  3. Schläfrigkeit / Benommenheit
  4. Niedriger Blutdruck
  5. Kopfschmerzen (nicht bestätigt)
  6. Magenprobleme (nicht bestätigt)
  7. Nierenbeschwerden (nicht bestätigt)

Im Grunde hat jeder Wirkstoff seine "guten und "schlechten" Seiten. Allerdings muss man hierbei erwähnen, dass CBD Öl grundsätzlich eine gute Verträglichkeit aufweist. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich manchmal einen trockenen Mund bekomme. Ich sehe das positiv, da ich dann mehr trinke und Hydriert bleibe.

Nebenwirkungen von CBD im Vergleich mit bekannten Schmerzmittel

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Ibuprofen-Wie-es-wirkt-Wechselwirkungen-Tipps-530943.html#Welche-Nebenwirkungen-kann-Ibuprofen-hervorrufen

1. Trockener Mund

Diese Nebenwirkung tritt am häufigsten bei der Anwendung von CBD Öl auf. Dir ist dieses Phänomen eventuell bekannt von THC (Tetrahydrocannabinol).

Die Meinungen sind hier aber sehr gespalten! Einige sagen, dass man das nicht als Nebenwirkung bezeichnen kann. Ich persönlich bin auch der Meinung. Wie oben schon beschrieben bin ich sogar positiv darauf eingestellt, da ich mehr Flüssigkeit zu mir nehme. Wie dir sicherlich bekannt ist, sollte der Körper immer mit genug Flüssigkeit versorgt werden. Ansonsten treten unangenehme Symptome auf.

2. Appetitlosigkeit

Die meisten kennen die appetitfördernde Wirkung von THC. Da das Cannabinoid auch in der Hanfpflanze vorkommt sollte man fast davon ausgehen, dass CBD ähnlich wirkt. Da hast du falsch gedacht! Die Anwendung von CBD Öl kann zu Appetitlosigkeit führen. Für manche ist das ziemlich praktisch z.B. bei einer Diät.

Allerdings kann man den Spieß auch umdrehen. Wenn man an chronischer Appetitlosigkeit leidet, sollte man hier vorsichtig sein. Wenn dieser Fall auf dich zutrifft solltest du vor der Anwendung mit deinem Arzt sprechen.

Wichtig: Falls du dir unsicher bezüglich Nebenwirkungen bist, spreche mit deinem Arzt deines Vertrauens darüber!

3. Schläfrigkeit / Benommenheit

CBD Öl wird nachgesagt, dass es entspannend und schlaffördernd wirkt. Ich kenne auch einige in meinem Umfeld, die CBD für ihre Schlafprobleme verwenden. Daher wundere dich hier nicht.

Es ist aber nicht normal, dass du Benommenheit verspürst. Ein Fehler, der oft vorkommt, ist dass einige ein zu starkes Öl verwenden. Die Dosierung eines Öls kann viel bezüglich Nebenwirkung ausmachen. Jeder Körper reagiert anders auf Cannabidiol.

Tipp: Ich habe mit einem niedrig dosiertem Öl angefangen und mich bis zur perfekten Dosis hochgearbeitet. So kannst du mögliche Nebenwirkungen vermeiden und findest das passende Öl für deinen Körper.

4. Niedriger Blutdruck

Hier sollte man Vorsicht walten lassen. Menschen, die mit niedrigem Blutdruck zu kämpfen haben, sollten definitiv mit ihrem Arzt darüber sprechen. Ein zu niedriger Blutdruck kann gefährlich sein. 

Im Gegenteil können Menschen mit hohem Bluthochdruck hier von der Nebenwirkung profitieren. Man sollte hier aber auch die Meinung seines Arztes einholen. Speziell auf die Wechselwirkung von Bluthochdruck Medikamenten und CBD. Ich persönlich kennen niemanden, der mit Wechselwirkungen zu kämpfe hat. Einige in meinem Bekanntenkreis konnten das Medikament sogar absetzen. Allerdings immer an Risiken denken und auf Nummer sicher gehen.

Auf die noch nicht bestätigten Nebenwirkungen möchte ich noch nicht eingehen. Sobald vertrauenswürdige Studien zu diesem Thema durchgeführt wurden, werde ich dich natürlich informieren!

Der InstaHaze Podcast über CBD & Cannabis

Wechselwirkungen von CBD Öl mit Medikamenten

CBD kann mit einer Reihe von Arzneimitteln interagieren, da es die Aktivität einiger Leberenzyme, wie z.B. Cytochrom P 450, hemmt. Wenn man eine sehr hohe Menge an CBD einnimmt kann es zu einer vorübergehenden Beeinflussung des Leberenzyms kommen. Das muss nicht bedeuten, dass das Medikament nicht mehr wirkt, allerdings kann es die Art und Weise der Wirkung verändern.

Daher sollte man immer ein Auge darauf haben, da CBD die Wirkung entweder lindern oder sogar verstärken kann. Aber mal ein kleiner Fakt am Rande... Grapefruitsaft hat die gleichen Eigenschaften. Der Fruchtsaft kann ebenfalls die Leberwerte beeinflussen. Meistens untersagen Ärzte, die eine Wechselwirkung in Betracht ziehen, das Trinken von Grapefruitsaft. Wenn das also der Fall sein sollte, weist du schonmal das CBD keine Option für dich ist.

Fazit

Die WHO hat Cannabidiol als sicher eingestuft. Meistens treten Wechselwirkungen auch erst dann ein, wenn man sehr hohe Dosierungen zu sich nimmt. Außerdem sind wir mal ganz ehrlich. Die Wechselwirkung bei konventionellen Medikamenten ist deutlich höher als bei CBD Öl. Natürlich solltest du trotzdem mit deinem Arzt darüber sprechen.

Wissenschaftliche Beobachtungen und Studien

CBD ist bekannt als ein natürlicher Wirkstoff der Hanfpflanze. Mittlerweile wurden auch Studien durchgeführt, deren Ziel es war, mögliche Nebenwirkungen dieses Stoffes heraus zu finden. Die Leiter der Studie brachten ihre Klienten natürlich dabei zu keiner Sekunde in ernsthafte Gefahr. Nebenwirkungen von denen am Ende berichtet wurden waren: Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall.

Um ein paar Informationen zur Studie zu geben:Die Studienteilnehmer bekamen eine sehr hohe Dosis von 20 mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Bei einem 50 Kilogramm schweren jungen Menschen entspricht dies 1000mg CBD pro Tag. Das bedeutet im Klartext circa 2 Flaschen des 5% CBD Öl am Tag. Dies ist eine sehr hohe Menge und kein Mensch mit normalen Menschenverstand würde so viel davon einnehmen. Da Anwender im Alltag ihr CBD Öl üblicherweise tropfenweise dosieren, erreichen sie in der Regel nur einen Bruchteil der Dosis, die in Studien Nebenwirkungen erzeugte. Hier bleibt nur die Frage, ob CBD in einer geringen Dosierung ebenfalls positive Wirkungen anstoßen kann. Beantwortet wird sie unter anderem durch eine Studie zu CBD und Stressreduktion: Hier zeigten Wissenschaftler, dass bereits eine Einmaldosis von 32mg CBD Menschen beim Überwinden einer negativen Konditionierung helfen konnte.

Nebenwirkungen durch schlechte CBD Produkte

Wie du nun schon erfahren hast, hat CBD kaum Nebenwirkungen und wenn, dann nur sehr schwache und ungefährliche. Allerdings sollte man stets darauf achten, von welchem Hersteller man sein Cannabisöl bezieht.

Bei einigen Herstellern ist das Extraktionsverfahren minderwertig und es bleiben chemische Rückstände im Öl. Manche Anbieter verwenden anstatt CBD Extrakt Isolat, um den CBD Anteil zu erhöhen. Das ist zwar die günstigere Methode, allerdings wirkt das Öl nicht Ansatzweise so gut und wird vom Körper oft schlecht vertragen.

Für Anwender ist es leider schlecht ersichtlich, welche Produkte vertrauenswürdig sind. Eine Untersuchung der Arge Canna aus dem Jahre 2017, besagt, dass Herstellerangaben bereits hinsichtlich des CBD-Gehalts ihrer Produkte nicht immer zu trauen ist. Daher findest du unsere Analysen direkt auf unserer Webseite.

Wie kannst du dich als Anwender also schützen? Wir empfehlen dir zu zertifizierten Herstellern zu greifen. Bei unseren Produkten können wir garantieren, dass wir ein reines Extraktionsverfahren verwenden und keine industriellen Abläufe haben. Unsere CBD Hanföle werden handgefertigt und kontrolliert.  Damit ist sichergestellt, dass das Produkt nicht mit Pestiziden verunreinigt ist. Außerdem solltest du immer darauf achten, wie transparent der Anbieter ist. Gibt er seine Telefonnummer preis? Bietet er einen Livechat? Zeigt er seine Analysen offen?

In welchen Fällen sollte man CBD vermeiden?

Zum Schluss möchte ich noch auf ein wichtiges Thema eingehen. Wie der Titel schon sagt, sollte man in manchen Fällen CBD vermeiden!

Fälle in denen wir von CBD abraten:

  • Schwangere Frauen
  • Glaukom Patienten
  • Parkinson Patienten
  • Erhöhte Leberwerte

Leider ist CBD für diesen Bereich noch zu wenig erforscht worden. Es gibt zu wenige aussagekräftige Studien. Daher rate ich dir ab, CBD anzuwenden, wenn einer der oben genannten Punkte auf dich zutrifft. Deine Gesundheit geht vor!

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Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.


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