von Julian Böer 30.May.2020

Unser Körper bekämpft 24 Stunden am Tag verschiedenste Bakterien, Parasiten, Pilze und Viren. Forscher haben herausgefunden, dass CBD das Immunsystem beeinflussen und steuern kann. Daher widmen wir uns heute der Frage, ob CBD das Immunsystem unterstützen kann.


Inhaltsverzeichnis:


Wie funktioniert unser Immunsystem?

Zuerst sollten wir klären, wie sich das Immunsystem zusammensetzt. Einige Organe in unserem Körper tragen zur Abwehr von "Feinden" bei. Dazu zählen zum Beispiel, Knochenmark, Thymus, Milz, Mandeln, Blutzellen und Lymphknoten. 

Wenn wir nun zur Funktion des Immunsystems überspringen wollen, müssen wir beachten, dass es zwei Immunantworten gibt.

1. Spezifische Abwehr

Gelingt es einem Krankheitserreger in unseren Körper (z.B. Wunde) einzudringen, werden diese Abwehrzellen aktiv. Sie identifizieren den "Feind", nehmen ihn in sich auf und zerstören ihn. 

Es gibt allerdings auch Erreger, die gut getarnt sind. Diese werden nicht sofort von der spezifischen Abwehr erkannt. Daher kommt jetzt die unspezifischen Abwehr ins Spiel. Sie entwickelt sich erst im direkten Kontakt mit den Erregern und ist sozusagen der maßgeschneiderte Gegner. 

Die spezifische Abwehr besteht zum Beispiel aus B- und T-Lymphozyten. B-Zellen können Erreger mit speziellen Eiweißstoffen (Antikörper) markieren und so für die Fress- und natürlichen Killerzellen kenntlich machen.

Das spezifische Abwehrsystem entwickelt sich erst mit der Zeit. Sie lernen von verschiedenen Krankheitserregern und entwickeln sogenannte Gedächtniszellen, die sich die Erreger merken und wissen, wie man diese bekämpft.

2. Unspezifische Abwehr

Diese Art von Abwehr ist in der Lage die Erreger bereits beim ersten Kontakt unschädlich zu machen. Sie befindet sich seit unserer Geburt in unserem Körper. Sie ist eine der wichtigsten Abwehrfunktionen in unserem Organismus.
Die Zellen zerstören die Erreger direkt, nehmen sie auf und transportieren sie ab.

Das spezifische und unspezifische Abwehrsystem teilen sich die Aufgaben zur Bekämpfung von Erregern. Gemeinsam arbeiten sie wie ein polizeilicher Nachrichtendienst: Anhand bestimmter Merkmale (Antigene) legen sie eine Art Steckbrief über den Eindringling an (Gedächtniszellen). Taucht so ein gesuchter Übeltäter ein weiteres Mal auf, können andere Zellen schnell große Mengen Abwehrstoffe bilden, die sich gezielt gegen den erkannten Angreifer richten (Antikörper).

Der Aufbau des Immunsystems

Hat unsere Psyche Auswirkungen auf die Funktion des Systems?

Das Immunsystem und unsere Psyche sind eng miteinander verknüpft. Für einige mag das ein wenig komisch klingen, allerdings gibt es zahlreiche Studien zu diesem Thema.

Testpersonen für eine entsprechende Studie erhielten giftgrüne Milch. Sie waren unter anderem Patienten, die aufgrund einer Nieren­transplantation immunhemmende Mittel erhielten. Die Pillen schluckten sie gleichzeitig mit dem "exotischen" Trunk.

Das Ergebnis ist beeindruckend! Die Hemmung des Immunsystems ist deutlich erhöht. Das liegt, nach näheren Untersuchungen, tatsächlich an unserer Psyche. Man kennt diesen Effekt als Placeboeffekt. Hierbei nimmt man keinen Wirkstoff ein, sondern allein die Erwartung. Der Patient geht also davon aus, wenn er das trinkt reagiert die Abwehr.

Mögliche psychische Belastungen, die Einfluss haben:

  • Stress
  • Druck
  • Schlechte Laune
  • Negative Einflüsse
  • Negative Einstellung

Wie du siehst, haben einige Dinge in deinem Alltag Einfluss auf deine Psyche und somit auch auf dein Immunsystem.

Wie wirkt CBD Hanfsamenöl auf unser Immunsystem?

Einige Forscher haben herausgefunden, dass CBD das Immunsystem positiv beeinflussen kann. Wie die Auswirkungen allerdings sind, ist noch nicht genau erforscht worden. Es gibt Annahmen, dass CBD die Immunantwort hemmt indem es gegen Entzündungen kämpft.

Man sollte hierbei auf jeden Fall darauf achten, ob es sinnvoll ist. Denn bei manchen Krankheitsbildern ist gerade diese Reaktion notwendig. Die Immunantwort des Körpers fällt ja nicht ohne Grund so aus. Er sorgt dadurch dafür, dass die Erreger bekämpft werden und eine Verbreitung verhindert wird.

In einem solchen Fall wäre es also schlecht die Immunantwort zu hemmen. Vor allem bei Autoimmunerkrankungen sollte man ein Auge darauf haben und sich mit seinem Arzt beraten.

Spielt das Endocannabinoid System dabei eine Rolle?

Als erstes möchte ich kurz den Begriff erklären. "Endo" stammt von dem Wort "Endogen" und bedeutet so viel wie "aus dem Körper entspringend". "Cannabinoid" stammt von den Cannabinoiden der Hanfpflanze und beschreibt die Bausteine, die das ganze System zum Laufen bringen.

Wie ich oben schon beschrieben habe, gilt das Endocannabinoid System als Kommunikationsmittel zwischen Körper und Gehirn. Inzwischen sind schon eine Reihe von Faktoren bekannt, die das System beeinflussen kann.

Das System beeinflusst:

  • Gefühle
  • Stimmung
  • Schmerzwahrnehmung

An dieser Stelle kann man sagen, dass es nicht nur auf die Wirkung von CBD ankommt, sondern auf die Interaktion von exogenen (von außen hinzugeführt) Cannabinoiden und dem Endocannabinoid System (ECS). 
In der Medizin ist das ein völlig neuer Ansatz, der verschiedene Beschwerden in Zusammenspiel mit dem Körper bekämpfen soll.

Das Endocannabinoid System erklärt

Kann es das Immunsystem beeinflussen?

Wie du vielleicht schon erkennen kannst, hat das Endocannabinoid System Einfluss auf unsere Psyche. Wie du bereits oben schon gelernt hast, hat die Psyche einen großen Einfluss auf unser Immunsystem.

Man hat im Laufe des 20. Jahrhunderts entdeckt, dass unser Endocannbinoid System aus zwei Arten von Rezeptoren besteht. Dem CB1 und CB2 Rezeptor. Der CB1 Rezeptor befindet sich vermehrt in unserem Nervensystem und der CB2 Rezeptor in Immunzellen.

Was man auch nicht außer Acht lassen sollte, ist die Hemmung von Enzymen, die den "Glücksstoff" Anandamid abbauen. Anandamid sorgt im Körper für Wohlbefinden und Glücksgefühle. Wenn unser Cannabinoid-Haushalt in den Keller sinkt, werden Enzyme weniger gehemmt und es kommt zu einem verstärkten Abbau des Anandamids. Daraus folgt Unwohlsein und schlechte Laune

Hier also wieder die Parallele zu der Psyche und unserem psychischen Empfinden.

Die Inhaltsstoffe von CBD Hanfsamenöl

Die Inhaltsstoffe eines CBD Hanfsamenöles setzen sich nicht nur aus CBD und Öl zusammen. Ich habe im Folgenden mal die wichtigsten Inhaltsstoffe zusammengefasst.

Essentielle Inhaltsstoffe:

  • Cannabidiol (CBD)
  • Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Cannabigerol (CBG)
  • Cannabinol (CBN)
  • Cannabichromen (CBC)
  • Flavonoide
  • Terpene
  • Omega 3 & 6 Fettsäuren

Wenn man sich aber noch mehr auf das Hanfsamenöl konzentriert, kommen noch mehr relevante Inhaltsstoffe auf. Beispielsweise die Fettsäuren (Omega 3 & 6), die in einem Hanfsamenöl enthalten sind. Der Körper kann diese Fettsäuren nicht selbst produzieren und benötigt sie daher von außen.

Die Vitaminanteile sind ebenfalls unglaublich. Falls du also wieder neues Öl zum kochen benötigst, probiere doch einfach mal ein Hanfsamenöl (kein CBD Hanfsamenöl).

Vitamine und Mineralien:

  • Vitamin E
  • Vitamin B1 und B2
  • Phosphor
  • Kalium
  • Magnesium
  • Calcium, Eisen
  • Natrium
  • Mangan
  • Zink
  • Kupfer

Diese Vitamine können das Immunsystem unterstützen und die Abwehrfunktion deutlich verbessern. Der Hausarzt rät nicht umsonst zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.


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