19. Juli 2019

Die Wissenschaft wird immer weiter davon überzeugt, dass die Hanfpflanze zur natürlichen Heilung eingesetzt werden kann. Immer mehr Studien zeigen auf, wie nützlich die Pflanze bei gewissen Erkrankungen ist. Die Vorteile von Nutzhanf sind, der zum einen sehr geringe THC Gehalt und der dafür höhere CBD Gehalt. Während THC psychoaktiv wirkt, wirkt CBD nicht berauschend und ist legal. Studien wie die von Iuvone, Esposito et. al (2009) legen nahe, dass das in der Hanfpflanze vorhandene CBD vielversprechend bei neurodegenerativen Krankheiten ist, einschließlich der Alzheimer-Krankheit.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist die Alzheimer-Krankheit die häufigste Form der Demenz und kann 60 – 70% der Fälle ausmachen. Mehr als 50 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Es kommen jährlich über 10 Millionen neue Erkrankte dazu.
Diese Zahlen sind erschütternd und man sollte unbedingt dagegen vorgehen.

Erklärung von Alzheimer

Man bezeichnet Alzheimer als eine neurodegenerative Krankheit, welche dafür sorgt, dass Menschen vergesslicher werden und das Gedächtnis immer weiter schwindet, bis ein vollständiges Versagen des Gehirns eintritt. Die Erkrankung betrifft meistens Menschen, die im Alter von 65 bis 80 Jahren sind.

Es gibt viele Symptome, die sich zwar ändern können, aber trotzdem extrem beeinträchtigen. Die Erkrankung verursacht Einschränkung der kognitive Fähigkeiten, Depressionen, Einschränkung des Kurz- und Langzeitgedächtnis, Aggressionen und mehr.
Im fortgeschrittenen Stadium kann eine umfassende Betreuung durch Pflegepersonal und die Familie erforderlich sein. Während die traditionellen Medikamente gegen Alzheimer zwar helfen können, die Symptome zu lindern, können sie die Krankheit jedoch nicht umkehren.

Wie kann CBD hier helfen?

Der Körper hat eigene Endocannabinoide. Doch durch das zuführen pflanzlicher Cannabinoide können CBD Rezeptoren aktiviert werden und die Erkrankung hinauszögern. Außerdem gibt es Studien, die aufzeigen, dass CBD Folgeerscheinungen wie Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit verbessern und diesen entgegen wirken.

Vorteile von einer CBD Behandlung

Cannabidiol wirkt nicht berauschend, obwohl das Cannabinoid von der Hanfpflanze abstammt. Somit gibt es zahlreiche Vorteile des Wirkstoffes:

  • CBD als entzündungshemmendes Mittel
  • CBD als Antioxidans
  • CBD als neuronales Stimulans

Das Endocannabinoid - System bei Alzheimer

Der Wendepunkt in der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit ist die Entstehung von senilen Plaques, mikroskopisch kleinen Ablagerungen im Gehirn, welche die Hauptursache für Gedächtnisverlust, neuronalen Zelltod und Verhaltensänderungen bei den Patienten sind.

Es kommt immer mehr zu Einbrüchen der Gedankengänge. Somit fällt es den Betroffenen schwer, sich zu Erinnern, zu Sprechen und manche motorische Bewegungen fallen aus.

Natürlich haben sich viele Ärzte und Wissenschaftler damit beschäftigt, die Heilung dieser Krankheit zu finden. Dabei wurde stark das Endocannabinoid System des Körpers ins Auge gefasst. Sie fanden heraus, dass der CB1-Rezeptor, einer der beiden wichtigsten Endocannabinoid-Rezeptoren, in verschiedenen Bereichen wie Basalganglien, Hippocampus, Cortex und Kleinhirn weit verbreitet ist. Das sind Regionen im Gehirn, die mit der Gedächtnis und dem Lernen zu tun haben. Meistens ist diese Region im anfangs Stadium betroffen.

CBD als Unterstützer

Da CBD immer mehr zur Behandlung von Alzheimer verwendet wird geben wir Dir hier eine kleine Anleitung, wie man das Öl am besten verwendet.

In mehreren Studien wurde getestet, ob CBD mit einer höheren THC Konzentration besser hilft. Dies war auch der Fall, jedoch empfehlen wir den psychoaktiven Wirkstoff THC komplett weg zu lassen. Die Verwendung von THC kann unter Umständen schwierig sein, da es in vielen Ländern der Welt immer noch illegal ist. Ein Vollspektrum-Hanföl wäre eine ideale Option für diejenigen, die nach einer Linderung der Symptome ohne psychoaktive Effekte suchen. Die einfachste und beste Wirkung erzielt das Hanfsamenöl. Man nimmt es durch die Mundschleimhäute auf, wodurch das Cannabinoid direkt in den Körper gelangt.

Alternative Behandlungsmethoden

Als alternative Behandlungsmöglichkeit gibt es die Bestärkung in der Selbständigkeit. Mit einer erhöhten Selbständigkeit fühlt sich der Mensch wohler und hat eine bessere Lebensqualität. Beschäftigungstherapien gehören ebenfalls dazu.  Je mehr der Betroffene spürt, dass er am normalen Leben noch teilhaben kann, desto eher kommt er mit der Situation zurecht. Studien haben inzwischen belegt, dass sich auf diese Weise im Frühstadium die Entwicklung der Krankheit hinauszögern lässt und zu einer verbesserten Leistung des Gedächtnisses führt.

CBD-Dosierung bei Alzheimer

Wenn es um die optimale Dosierung geht, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Einige dieser Faktoren sind persönliche Umstände, sowie der Schweregrad und das Stadium der Erkrankung.

Man muss für sich selbst entscheiden, welche Dosierung am besten ist. Wir empfehlen bei unserem Cannabisöl eine Dosierung von 1-2 Tropfen. Diese Dosierung dann zwei mal am Tag ist der perfekte Ausgleich. Allerdings reagiert jeder Körper anders auf das Öl.

Was Studien über CBD bei Alzheimer sagen

Eine bemerkenswerte Studie aus dem Jahr 2016 hat eventuell den Weg für den Einsatz von CBD bei der Behandlung von Alzheimer geebnet. Eine Gruppe von 10 Patienten wurde gebeten, die Effekte von CBD nach einer Anwendungsdauer von vier Wochen zu beschreiben. Die Studie hat eine signifikante Reduktion des NPI oder neuro-psychiatrischen Inventarwertes von 44,3 auf 12,9 vermutet. Dies bedeutet einen enormen Rückgang in Bezug auf Aggression, Aufregung, Täuschung, Apathie und Reizbarkeit. Diese Erkenntnisse waren so wichtig, dass sie schließlich zu einer umfangreichen klinischen Studie führten.

Im Jahr 2011 hat eine amerikanische Gruppe von Wissenschaftlern die Auswirkungen von CBD bei der Behandlung der Alzheimer-Krankheit an Mäusen untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass CBD eine vielversprechende Therapie bei Alzheimer darstellen könnte. Außerdem zeigte sich, dass CBD die Entwicklung von Neuronen fördern kann, wobei Neurogenese den Abbau kognitiver Funktionen verlangsamt.


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