04. August 2019

Während der Schwangerschaft sollte man generell aufpassen, mit der Anwendung von Medikamenten und anderen beeinflussenden Dingen. Leider wird die schöne Zeit einer Frau mit vielen Begleitsymptomen beeinflusst. Beispielsweise treten Übelkeit, Depressionen ,Unwohlsein und Migräne auf. Heute geht es darum, ob man bei der Anwendung von CBD aufpassen muss bei der Schwangerschaft.

Kann man während der Schwangerschaft CBD anwenden?

Oft besteht die Verwechslungsgefahr zwischen der Marihuanna- und der Hanfpflanze. Während die Marihuannapflanze aber mehr THC produziert und daher den psychoaktiven Zustand aufruft, produziert die Hanfpflanze mehr Cannabidiol. Dieses Cannabinoid kann heilend wirken und bessere Vitalwerte aufweisen. Studien haben gezeigt, dass das in der Hanfpflanze vorhandene CBD bei vielen Beschwerden, einschließlich Depressionen, helfen könnte.

Nutzhanfpflanzen enthalten sehr wenig THC. Es sind in Deutschland nur 0,2% THC Gehalt erlaubt. Aus diesem Grund sind in den meistern Länder die Hanfpflanzen legal. Bei einem so geringen THC Gehalt ist es fast unmöglich "high" zu werden. Unangenehme Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft könnten mit CBD behandelt werden. Es bestehen aber immer noch Vorurteile und Ängste mit dem Thema Hanf/CBD. 

Soziale Merkmale

Man kann die schwangeren Frauen aber auch ein Stück weit verstehen. Denn nichts ist wichtiger, als Gesundheit des Kindes und der Frau. Viele, die gegen den Einsatz von CBD in der Schwangerschaft sind, argumentieren, dass es zu riskant sei. Die Hauptaussage dabei ist, dass CBD noch nicht weit genug untersucht wurde. Die CBD Anwender dagegen sagen, dass CBD Schmerzen, Depressionen, Migräne und Unwohlsein entgegen wirken kann. Sie wenden ein, dass es ein natürliches Produkt ist und somit mit weniger Risiken als die meisten verschreibungspflichtigen Medikamente verbunden ist. Ist eine schwangere Frau auf Medikamente angewiesen, um Ihre Beschwerden zu lindern, könnte CBD also ideal für sie sein.
Gynäkologen und Geburtshelfer, haben auf dem amerikanischen Kongress deutlich ausgesagt, dass Schwanger CBD konsumieren können und sollen, da es positiv wirken kann. Der Hauptgrund für diese Empfehlung wäre vielleicht die Tatsache, dass jüngste Studien gezeigt haben, dass Marihuana sich ungünstig auf das Endocannabinoid-System auswirkt, das für die Bildung von Neuronen und die Entwicklung des Gehirns verantwortlich ist. Die medizinische Direktorin des Comprehensive Family Care Centre am Montefiore Health System, Dr. Talitha L. Burney, sagt, dass, obwohl sie die gesundheitlichen Vorteile des CBD auch bei schwangeren Frauen anerkennt, der Mangel an staatlicher Regulierung ein Schlüsselfaktor dafür ist, warum ACOG eine Anwendung nicht empfiehlt. Die Standart Dosierungen können laut ihr keine wesentliche Gefahr darstellen.

Wie kann man das negative Merkmal abschwächen?

Das Bild auf CBD bzw. auf die Hanfpflanze ist auf der Welt bei den meisten als schlecht angesehen. Das liegt an der berauschenden Wirkung, die das Cannabinoid THC hervorruft. Man sollte aber unterscheiden zwischen den verschiedenen Cannabinoiden. THC wirkt psychoaktiv und macht "high". CBD dagegen kann heilende Effekte auf den Körper haben. Wir können verstehen, dass THC als negativ eingestuft wird. Allerdings sollte man dann nicht gleich alle Produkte unter eine Decke stecken. Unsere Hoffnung besteht darin, dass die Menschen die Vorteile von CBD verstehen und dulden.

In der Schwangerschaft soll CBD keine Schäden verursachen

Dr. Stuart Titus, ein führender Forscher und auch Präsident von Medical Marijuana, Inc. erklärt, dass die Sicherheit von CBD nur durch einen genaueren Blick auf das Endocannabinoid-System und seine Reaktion auf externe Cannabinoide bestimmt werden kann. Der Doktor erklärt, dass die Menschen einen deutlichen Cannabinoid Mangel haben. Das zählt auch für schwangere Frauen. Dies kann laut ihm zu einem großen Risikofaktor führen, denn dies kann zu früher Demenz, chronischer Müdigkeit und sogar zu Fibromyalgie führen. Durch diese Erkenntnis kann es eher sinnvoll sein CBD zu konsumieren in der Schwangerschaft. Für das Kind und die Schwangere.
Eine Studie zeigt, dass die psychoaktive Natur von THC die Fähigkeit hat, in das Endocannabinoid-System einzugreifen, und somit zu Hirndefekten bei ungeborenen Kindern führen kann, da es die Bildung neuronaler Netzwerke unterbricht. Die Aufnahme und Wahrnehmung der Cannabinoide THC und CBD funktioniert gleich. Sie werden beide durch die CB1- und CB2-Rezeptoren aufgenommen. Diese werden entweder über das körpereigene Cannabidiol stimuliert oder durch externe Einnahme. THC bindet sich aber an die Rezeptoren und so entsteht das "high" Gefühl. CBD stimuliert aber die Rezeptoren. CBD führt zu keinen psychoaktiven Effekten, da es sich ungleich THC nicht an diese Rezeptoren bindet.

Wie können Schwangere profitieren?

Eine 2010 durchgeführte Studie hat gezeigt, dass CBD die Fähigkeit besitzt, Kontraktionen zu vermindern. Sie bezog sich auf eine frühere Untersuchung mit THC, die aufzeigte, dass der Einsatz die Kontraktion vermindert.
Grundsätzlich hat CBD die gleiche Wirkung wie Oxytocin-Antagonisten, wie zum Beispiel Atosiban, das bei schwangeren Frauen eingesetzt wird.
Klinische Studien haben gezeigt, dass CBD Übelkeit und Erbrechen, beides häufige Symptome während der Schwangerschaft, deutlich reduziert.
Während der Schwangerschaft kann CBD den Schwangern dabei helfen, Schmerzen und Unwohlsein zu reduzieren. Es ist bekannt dafür analgetische und anxiolytische Eigenschaften zu besitzen.
CBD könnte auch die schädlichen Wirkungen von THC bekämpfen. Das heißt, dass Schwangere, die THC konsumiert haben mit CBD dagegen wirken können.

Die Rolle des Endocannabinoid-Systems

Das Endocannabinoidsystem im Körper ist dafür verantwortlich, dass Neuronen gebildet werden. Es sorgt außerdem für die Ausbildung des Gehirns. Trotz der wichtigen Rolle, die das Endocannabinoid-System vom Embryonalstadium bis zur Nachgeburt spielt, ist es der Forschung nicht gelungen, einen einzigen negativen Aspekt in Bezug auf die Schwangerschaft zu identifizieren. Lange Forschung zeigten auf, dass es keinen Zusammenhang von Cannabiskonsum und Fehlgeburten gibt.

Wie verwende ich CBD während der Schwangerschaft?

Das Rauchen oder Verdampfen von CBD ist nicht gut geeignet, da oft mit den Blüten zusammen Tabak verwendet wird. Dies ist wiederum schädlich für das Kind und die Schwangere.
Eine der besten Einnahmemöglichkeiten ist die Anwendung mit Hanföl. Man verwendet die Pipette in der Flasche um sich 1-3 Tropfen am Tag unter die Zunge zu träufeln. Schwangere Frauen mit schmerzenden Körperteilen könnten einfach CBD-Cremes oder -Öle auf die betroffenen Stellen auftragen. Bei unseren Produkten kannst du unserem Dosierungsleitfaden folgen.


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