04. Juli 2019

CBD Öl – die Produktpalette erweitert sich ständig. Die Öle sind die beliebtesten Produkte von allen. Viele berichten über positive Effekte und ein Wohlbefinden, welches sie noch nie verspürt haben. Allerdings stellte sich noch keiner die Frage, ob CBD Öl Nebenwirkungen hat. Genau auf diese Thema gehen wir in diesem Artikel ein. Vor allem auch, wer sollte besonders darauf achten?

Wissenschaftliche Beobachtungen

CBD ist bekannt als ein heilender Wirkstoff der Hanfpflanze. Mittlerweile wurden auch Studien durchgeführt, dessen Ziel es war, mögliche Nebenwirkungen dieses Stoffes heraus zu finden. Die Leiter der Studie brachten ihre Klienten natürlich dabei zu keiner Sekunde in ernsthafte Gefahr. Nebenwirkungen von denen am Ende berichtet wurden waren: Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall.

Um ein paar Informationen zur Studie zu geben: Die Studienteilnehmer bekamen eine sehr hohe Dosis von 20mg pro Kilogramm Körpergewicht.
Bei einem 50 Kilogramm schweren jungen Menschen entspricht dies 1000mg CBD pro Tag. Das bedeutet im Klartext circa 2 Flaschen des 5% Cannabisöl am Tag. Dies ist eine sehr hohe Menge und kein Mensch mit normalen Menschenverstand würde so viel davon einnehmen. Da Anwender im Alltag ihr CBD Öl üblicherweise tropfenweise dosieren, erreichen sie in der Regel nur einen Bruchteil der Dosis, die in Studien Nebenwirkungen erzeugte. Hier bleibt nur die Frage, ob CBD in einer geringen Dosierung ebenfalls positive Wirkungen anstoßen kann. Beantwortet wird sie unter anderem durch eine Studie zu CBD und Stressreduktion: Hier zeigten Wissenschaftler, dass bereits eine Einmaldosis von 32mg CBD Menschen beim Überwinden einer negativen Konditionierung helfen konnte.

Am meisten Nebenwirkungen hat...?

Die Analysen ergaben, dass die Wirkung bzw. Nebenwirkungen meistens nur aufgetreten sind, wenn CBD in einer reinen Form verabreicht wurden. Voll Spektrum Öle ergeben allerdings die beste positive Wirkung, da alle pflanzlichen Stoffe enthalten sind. Man kennt dieses Phänomen als Entourage Effekt. Man nennt diesen so, weil weiterer Cannabinoide, Flavonoide und Terpene im CBD Extrakt enthalten sind.

Erhöhter Augeninnendruck

In einer im Journal of glaucoma veröffentlichen Studie wurde nachgewiesen, dass die Einnahme von CBD (im Gegensatz zu THC) zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks führen kann. Glaukompatienten wird daher empfohlen, vor der Einnahme von CBD ihren Arzt zu konsultieren.

Einfluss auf die Wirkung von Medikamenten

CBD kann mit einer Reihe von Arzneimitteln interagieren, da es die Aktivität einiger Leberenzyme, wie z.B. Cytochrom P 450, hemmt. Bei der Einnahme einer sehr hohen Dosis von CBD kann das Cannabinoid die Aktivität der P450-Enzyme vorübergehend beeinflussen. So kann es die Art und Weise verändern, wie Medikamente im Körper metabolisiert werden.

Man sollte stets achtsam sein, da CBD die Wirkung von den Medikamenten lindern oder sogar steigern kann. Dabei ist jedoch auch zu erwähnen, dass selbst etwas Unbedenkliches wie Grapefruitsaft die gleiche enzymhemmende Wirkung haben kann wie CBD.

Trockenes Gefühl im Mund

Manche anderen berichten über ein trockenes Gefühl im Mund. Dies ist bekannt von dem anderen Cannabinoid THC. Dieser Effekt scheint durch die Miteinbeziehung des Endocannabinoid-System bei der Hemmung der Speichelsekretion verursacht zu werden. Die Aktivierung bestimmter Rezeptoren verändert die Speichelproduktion, was zu einem trockenen Mund führen kann.

Diese Nebenwirkung ist leicht gelöst, man muss nur regelmäßig ausreichend Wasser trinken.

Erhöhtes Zittern bei Parkinson-Krankheit bei hoher Dosis CBD

Manche Patienten mit Parkinson berichten über verstärktes Zittern nach Einnahme von CBD, wohingegen andere keine Verschlechterung feststellen. Hier wird empfohlen, vor der Einnahme von CBD den Arzt zu konsultieren.

Niedriger Blutdruck

Wenn man CBD in einer höheren Dosierung zu sich nimmt, kann der Blutdruck leicht abfallen. Dies passiert meistens in den ersten Minuten nach Einnahme. Dieser Blutdruckabfall geht oft mit einem Gefühl der Benommenheit einher. Wenn Sie Blutdruckmedikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie CBD nehmen. Diese Nebenwirkung kann jedoch oft bereits durch das Trinken einer Tasse Kaffee oder Tee gelöst werden.

Benommenheit

Benommenheit kann mit dem bereits erwähnten Absinken des Blutdrucks einhergehen.

Diese Nebenwirkung besteht jedoch nur vorübergehend und kann, zudammen mit niedrigerem Blutdruck, in der Mehrheit der Fälle mit Hilfe einer Tasse Kaffee oder Tee gelöst werden.

Die Maximaldosis von CBD

Eine überwachte wissenschaftliche Untersuchung ging so vor, dass die Probanden 6-12 Flaschen CBD Öl verabreicht bekamen. Die Forschungsleiter konnten keine Vergiftungserscheinungen feststellen.Es traten nur Verdauungsprobleme auf, was bei einer solchen Dosis klar ist.

Was sollte berücksichtigt werden?

Die Leberenzyme werden durch CBD angesprochen. Dabei sollten Menschen darauf achten, die regelmäßig Medikamente zu sich nehmen, die die Leber verstoffwechseln. Es könnte vorkommen, dass es die Wirkung des Medikaments stört. Dies kann beispielsweise beim Beruhigungsmittel Valium oder beim Magensäureblocker Omeprazol der Fall sein. Man sollte also mit dem Arzt Rücksprache halten, ob es zu Nebenwirkungen oder Hemmung der Wirkung kommen kann.


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