von Julian Böer 09. Oktober 2019

Für Neulinge im Bereich CBD Öl tritt oft die Frage auf, welche Dosierung die beste ist. Das 20% CBD Hanfsamenöl ist eines der höher dosierten Produkte. Man sollte sich immer die Frage stellen, für welchen Zweck man das Öl anwendet und vorher feststellen, wie die Verträglichkeit ist. Im Folgenden möchte ich dir die Vorteile von höher dosiertem CBD Hanföl näher bringen.

Wie setzt sich das CBD Öl zusammen?

Die Grundlage von jedem Hanfsamenöl ist das Extrakt der Hanfpflanze. Das Extrakt muss von einer Pflanze aus dem EU-Sortenkatalog stammen, da es sonst nicht den EU-Richtlinien entspricht. Außerdem darf das Extrakt nicht mehr als 0,2 % des psychoaktiv wirkendem Stoff THC haben. Die Hanfpflanzen, die im EU-Sortenkatalog gelistet sind haben nicht mehr als 0,2 % THC Anteil und sind daher legal. In dem Extrakt befindet sich anschließend nicht nur Cannabidiol (CBD), sondern auch andere wichtige Stoffe, wie Flavonoide, Terpene und Antioxidanzien. Wenn all diese Inhaltsstoffe zusammen wirken bezeichnen Experten den daraus entstehenden Effekt - Entourage Effekt.

Um dann aus dem Extrakt ein 20% CBD Öl herzustellen bedarf es ein paar mehr Schritte in der Produktion. Die CBD-Konzentration im Extrakt ist zunächst zu hoch für eine anwenderfreundliche Dosierungsart. Deshalb vermischt man das Extrakt mit pflanzlichem Öl, wie zum Beispiel Hanfsamenöl oder MCT Öl. Auf diese Weise erreicht man eine definierte Konzentration von Cannabidiol. In unserem Fall ein 20% CBD Hanfsamenöl/MCT Öl.

Welche Effekte können bei CBD auftreten?

CBD wird immer bekannter und fast jeder kennt sich inzwischen damit aus. Vor allem in der Wissenschaft und in der Medizin wird CBD noch eine große Rolle spielen, denn viele Anwender berichten von positiven Effekten auf das Wohlbefinden und Beschwerden. Da 20% CBD Öl aufgrund der europäischen Health Claims Verordnung nicht mit gesundheitsbezogenen Aussagen beworben werden darf, bleibt dem Anwender nur der Blick in die aktuelle Forschungsliteratur.

Doch welche Effekte von CBD sind bislang in Studien beobachtet worden? Hier zählen ich ein paar mit Studien belegten Wirkungen auf.

  • Kann Cannabidiol bei Epilepsie helfen? Hier besitzt CBD den Status eines „Orphan Medikaments“. Einige Studien haben sich damit beschäftigt CBD bei seltenen und außergewöhnlichen Formen von Epilepsie, wie Lennox-Gastaut-Syndrom und dem Dravet-Syndrom, zu testen. Durch die Anwendung konnten einige Fälle deutlich verbessert werden.
  • Kann CBD die Entspannung fördern? Stress ist jedem bekannt und jeder ist mal gestresst. Viele unserer Kunden nutzen CBD gegen Stress und für die Entspannung. Die meisten sind positiv davon überzeugt und können endlich einen Ausgleich zu dem stressigen Alltag finden.
  • Kann CBD Schmerzen lindern? Aktuell werden in klinischen Versuchen Präparate mit CBD und THC zur Schmerztherapie eingesetzt. Die vorliegenden Studien lassen daher hoffen, dass CBD insbesondere für Patienten mit Polyneuropathie und Spannungskopfschmerzen ein Alternatives Therapeutikum bieten könnte. Ferner führen Wissenschaftler die Beschwerden, die im Rahmen von Migräne, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom auftreten, auf einen Endocannabinoidmangel zurück. Es besteht also die Hoffnung, dass CBD hier helfen könnte.
  • Wirkt CBD gegen Entzündungen? CBD hat laut Forschern einen entzündungshemmenden Effekt, da es Einfluss auf das Immunsystem unseres Körpers hat. Forscher leiten aus Tierversuchen Perspektiven in der Behandlung rheumatischer Krankheiten und entzündlicher Hautkrankheiten ab.

Dies sind nur ein paar der Studien. Hier findest du noch mehr Studien zu den belegten Symptomen.

Wann ist eine höhere Dosierung von Vorteil?

Man sollte vorab erstmal testen ob man das CBD Öl gut verträgt und somit erstmal mit einem 5%-10% Öl starten. Denn jeder Körper reagiert anders auf das Cannabisöl. Wir empfehlen ein 20% Hanfsamenöl bei größeren Beschwerden und Symptomen. Andernfalls kann man ein hoch dosiertes CBD Öl auch für das Wohlbefinden anwenden. Denn nur 1-2 Tropfen genügen, um eine entspannende Wirkung hervorzurufen.

Für Einsteiger bieten sich dennoch eher 5% oder 10% CBD Öle an. Hier kann der Nutzer feiner dosieren und die Effekte über einen längeren Zeitraum beobachten.

Kann man CBD Öl überdosieren?

Man kann CBD nicht überdosieren, beziehungsweise nicht mit schweren Nebenwirkungen. Es können Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Übelkeit auftreten. Außerdem macht es überhaupt keinen Sinn CBD Öl zu überdosieren. Es ist natürlich klar, dass man ein 5% Öl mit mehr Tropfen verwenden kann als ein 20% CBD Öl.

Bei jedem CBD-Produkt als Nahrungsergänzungsmittel solltest du dich allerdings zunächst an die Dosierungsempfehlung des Herstellers halten. Wenn du die Effekte auf deinen Körper kennengelernt hast, spricht nichts dagegen, die Menge tropfenweise zu steigern.

Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.



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