von Julian Böer 06. September 2019

Viele haben das Problem im Alltag, dass die Haut juckt, brennt oder spannt. Es kann wirklich sehr lästig sein. Viele nehmen dagegen Medikamente wie Cortisol ein, um die Schmerzen zu lindern. Das Problem hierbei ist, dass mit diesen Medikamenten oft Nebenwirkungen auftreten. Könnte Cannabidiol (CBD) hier als natürliches Mittel eine Alternative bieten? Wir wissen leider noch zu wenig über CBD, aber die ersten Laborversuche zeigen Hoffnung.

Kann CBD bei Neurodermitis helfen?

Diese Art von Hautkrankheit kann die Betroffenen bis zum Lebensende begleiten. Schon im frühen Kindesalter kann die Erkrankung beginnen und ma erkennt sofort worum es geht. Es bildet sich sogenannter Milchschorf an den Ellenbogen, Knien, usw. Begleitet werden die schuppigen und nässenden Ekzeme auf der Haut von quälendem Juckreiz, der den Betroffenen den Schlaf raubt und jeden Hautkontakt – auch das Tragen von Kleidung – schmerzhaft werden lässt. Sobald die Betroffenen älter sind, also das Erwachsenenalter erreicht haben, tritt Neurodermitis meist nur in Schüben auf.

Die Schübe treten dann auf, wenn das Immunsystem mit äußeren Reizen überlastet ist. Der Gedanke, Cannabidiol zur Therapie von Neurodermitis einzusetzen, liegt deshalb nahe, weil die Nervenfasern der Haut Cannabinoidrezeptoren besitzen und Endocannabinoide nachweislich an der Regulation des Immunsystems beteiligt sind.

Cannabinoid-Salbe und CBD Hanfsamenöl

Eine Ernährungsumstellung weg von verzuckerter Aufreißnahrung hin zu ursprünglicheren und gesünderen Zutaten kann ein wichtiger Behandlungsschritt sein. Auch das Zuführen von einem guten Vitamin-B-Komplex kann helfen. Weiterhin hilfreich kann es sein, das Hanfsamenöl nicht nur den Cremes unter zu mischen oder direkt Hanfsamenöl-Cremes zu verwenden. Dieses Speiseöl oder die Hanfsamen, die es enthalten, soll auch Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Hanfsamenöl hat ein sehr gutes Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren, nur dann kann es auch optimal der Haut oder dem Körper helfen.

Im Hanfsamenöl sind die Alpha-Linolensäure als Omega 3 Fettsäure mit bis ca. 29% der Fettsäuren enthalten. Die Linolsäure als Omega 6 Fettsäure liegt bei 50 bis 60%, die Ölsäure als Omega 9 Fettsäure bei 10 bis 15%. Es handelt sich um sehr wertvolle, mehrfach ungesättigte essentielle Fettsäuren, die aber erst in dem passenden Verhältnis zueinander aufgrund der teils entgegengesetzten Wirkung optimal für den Körper sind. Für den Menschen sind ein Verhältnis der Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren von 2 bis 5 zu 1 sehr gut. Dieses Verhältnis kommt in der üblichen Ernährung meist nicht zustande, bereits ein Teelöffel Hanfsamenöl oder ein Esslöffel Hanfsamen kann der Ernährung helfen, mehr schadet nicht.

Unterschiedliche Studien sind sich inzwischen einig darüber, dass das körpereigene Cannabinoidsystem die Symptome der Neurodermitis lindern kann. Beispielsweise eine Münchner Studie aus dem Jahr 2008, welche das Cannabinoid PEA untersuchte und feststellte, dass Juckreiz, Rötungen und Schuppenbildung zurückgingen. Sogar die Bildung der Ekzeme konnte nachweislich um 60% zurückgehen. Gleiches Ergebnis erzeugte bislang eine wöchentliche Gabe von Kortison. Eine echte Alternative also?

CBD bei der Hautkrankheit Akne?

Akne ist ein Hautzustand, der durch Unebenheiten charakterisiert ist, und zwar in Form von Mitessern, Pickeln, Zysten oder Komedonen. Die häufigste Ursache ist die Pubertät und der damit verbundene hormonelle Veränderung. Allerdings spielen Stress und genetische Veranlagungen auch eine Rolle. In der Haut sind sogenannte Talgdrüsen vorhanden. Diese liefern den Haaren und der Haut Fette. Die Haut wird auch mit Talg der Drüsen versorgt. Bei einer hormonellen Veränderung produziert die Drüse aber mehr Talg. Durch diese Menge an Talg verstopfen die Poren und es kommt zu Entzündungen und bakteriellen Reizungen. 

CBD ist bekannt für seine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. Auch hier wirkt CBD Öl dreierlei. Es kann den Stress reduzieren, hemmt die Talgproduktion und kann Entzündungshemmend wirken. Durch das Hemmen der Talgproduktion, verstopfen weniger Poren der Haut und es kann zu reinerer Haut führend. Außerdem könnten betroffene Poren, durch die entzündungshemmende Wirkung geheilt werden. Man muss das CBD Hanföl allerdings regelmäßig anwenden, damit Ergebnisse erzielt werden könnten. Es gibt zwei Möglichkeiten das Öl anzuwenden. Zum einen oral über die Mundschleimhäute, und zum Anderen kann es direkt auf die Haut aufgetragen werden.

CBD Öl für Narben könnte noch zusätzliche Vorteile haben, denn es enthält Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die der allgemeinen Hautgesundheit zuträglich sind.

CBD reguliert die Tätigkeit bestimmter Hautzellen

CBD oder Cannabidiol könnte zu einer gesünderen Haut führen, da sie den Vanilloid-Rezeptors Typ 4 anregt und die Produktion der Talgdrüsen reduziert. Beide Effekte könnten sich positiv auf die Symptome von Akne auswirken. Auch bei Schuppenflechte, die sich ebenfalls durch eine Überaktivität der hornbildenden Zellen auszeichnet, könnte das regulative Einwirken von CBD eventuell von Vorteil sein. Leider fehlen klinische Studien zu CBD gegen Akne noch.

Wirkt CBD Hanföl auf der Haut im gesamten Körper?

Wenn man CBD Hanföl anwendet und sich überlegt, es auf der Haut anzuwenden kann das mit gutem Gewissen tun. Es wirkt nach Auftragen nicht nur lokal, sondern wird in den Blutkreislauf aufgenommen. Es gelangt durch die transdermale Passage sogar 10-mal effektiver ins Blut als der ähnliche Wirkstoff THC.

CBD Öl oder Creme?

Man muss bei den beiden CBD Produkten bei der Anwendung und Wirkung unterscheiden. Cannabisöl wird über die Mundschleimhäute aufgenommen und wirkt ziemlich schnell. Eine Creme wird durch auftragen auf die Haut in den Körper aufgenommen. Man sollte bei den Produkten darauf achten, dass es ein Vollspektrum CBD Produkt ist, da hier alle wichtigen Wirkstoffe, wie Flavonoide, Terpene und andere Cannabinoide enthalten sind. Wissenschaftler sprechen über einen sogenannten Entourage Effekt. Das beutet, dass alle Wirkstoffe der Hanfpflanze perfekt zusammen spielen und so die beste Wirkung erzielt wird.

Hochwertige CBD Cremes enthalten darüber hinaus keine künstlichen Konservierungsstoffe, Farb- und Duftstoffe. Zugesetzt wird hier lediglich Vitamin E, das als wirksames Antioxidans verhindert, dass die Creme durch den Kontakt mit Sauerstoff verdirbt. Man kann außerdem darauf achten, dass Mangocreme und Sheabutter enthalten ist, da diese die Haut ebenfalls verbessern.

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Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.



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