von Julian Böer 20. September 2019

Die Wechseljahre treffen jeden irgendwann. Die meisten bereiten sich aber nicht darauf vor. Vielleicht weil sie es verdrängen oder vor sich herschieben wollen. Allerdings trifft einen dann ein ganzes Packet von Symptomen, mit denen man dann umgehen muss. Einigen Menschen fallen diese Symptome möglicherweise nicht einmal in den frühen Stadien der Premenopause auf. Wenn der Körper diese aber früh erkennt, kann er sich gut darauf vorbereiten und positiv reagieren. Kann CBD hier also die Lösung sein?

Die Wechseljahre sind vollkommen natürlich und eigentlich sollte der Mensch darauf eingestellt sein - Allerdings ist dies nicht der Fall. In der Menopause fühlen sich viele schlecht und der Körper kann verrückt spielen. Dabei kann alles betroffen sein: angefangen bei der Körpertemperatur über das Schlafmuster bis hin zur Knochengesundheit und dem emotionalen Wohlbefinden.

Es geht wirklich fast jedem so, dass die Symptome nicht wirklich angenehm sind. Leider ist die Medizin nicht wirklich auf diese Phase im Leben vorbereitet. Vorher kam die Information einfach nicht bei den Medizinern an, da die Frauen ihr Leiden nicht ausgedrückt haben.

Es gibt aber zum Glück positive Gehilfen. CBD könnt einer dieser sein. Es wurde in Studien bewiesen, dass CBD in der Menopause wirklich helfen könnte. Und das risikofrei und meist ohne Nebenwirkungen. Viele Frauen verwenden CBD bereits für andere hormonbedingte Symptome wie PMS und Menstruationsschmerzen. Sie berichten von weniger Schmerzen und einem generell angenehmeren Gefühl. Heute gehen wir für dich tiefer in die Materie - Menopause und CBD.

Was sind die Wechseljahre?

Um den Begriff leicht zu erklären, die Wechseljahre beschreiben das Ende des Menstruationszyklus. Man stellt es meistens 12 Monate nach dem letzte Zyklus fest. Die Menopause findet normalerweise im Alter zwischen 40 und 50 Jahren statt.

Die Wechseljahre sind biologisch völlig normal und keine Ausnahme. Sie können nicht nur Hitzewallungen und emotionales Ungleichgewicht verursachen, sondern auch starke Stimmungsschwankungen hervorrufen und die psychische Gesundheit verschlechtern. In den Monaten oder Jahren vor der Menopause treten wahrscheinlich einige der folgenden Symptome auf: Schüttelfrost, unregelmäßige Perioden, Stimmungsschwankungen, nächtliche Schweißausbrüche, eine trockene Vagina, schütteres Haar und trockene Haut, Verlust der Brustfülle, Gewichtszunahme und verlangsamter Stoffwechsel.

Die Monatsblutungen bleiben während der Prememophase meist aus und sind nicht unnormal. Es kann vorkommen, dass die Periode einen Monat ausfällt oder sogar mehrere Monate weg bleibt, dann aber wieder kommt. Die Zyklen verkürzen sich meist auch.

Wenn die Menopause beginnt, wird weniger Östrogen produziert und das Fortpflanzungs-Hormon Progesteron wird so gut wie gar nicht mehr produziert. Ohne das Hormon können Frauen nicht mehr schwanger werden und bekommen auch keine Periode mehr.

Das Endocannabinoid-System und die Wechseljahre

Das Endocannabinoid System und die Fertilität der Frau wurde reichlich untersucht und es konnten deutliche Zusammenhänge aufgezeigt werden. Während der Menopause verändern sich einige Systeme und Abläufe im Körper. Darunter befindet sich auch das Endocannabinoid System.

Das ECS ist ein Netzwerk von Endocannabinoiden und Cannabinoid-Rezeptorproteinen, die im zentralen und peripheren Nervensystem von Säugetieren vorkommen. Man kann die Rezeptoren überall im Körper finden. Sie regulieren die kognitive und physiologische Prozesse innerhalb unseres Körpers.

Östrogen ist ein Hormon, das die ordnungsgemäße Funktion des ECS erleichtert. Dies wird durch die Regulation der Fettsäureamidhydrolase (FAAH) im Blut erreicht. Wenn die Östrogenproduktion abnimmt, sinkt der FAAH-Spiegel. Der Östrogen- und Endocannabinoidspiegel ist während des Eisprungs am höchsten. FAAH erleichtert den Abbau von Endocannabinoid-Anandamid.

Im Eierstock finden verschiedene Funktionen und Abläufe statt. Darunter befindet sich auch Anandamid, welches bei der Produktion und der Freisetzung des Eis hilft. Eine weitere Rolle von Östrogen ist die Aktivierung des ECS zur Regulierung der emotionalen Reaktion. In der Menopause verschlechtert sich die Wechselwirkung von Östrogen und dem ECS. Dies liegt, wie oben beschrieben, an der Verringerung des Östrogen Spiegels.

Wechseljahre

Welche Symptome kann CBD behandeln?

Bis jetzt gibt es keine Andeutungen darauf, dass CBD Öl alle Symptome beeinflussen kann, jedoch berichten viele Frauen von einer Verbesserung der Lebensqualität während der Menopause.

Stimmungsschwankungen

In den Wechseljahren kann es oft zu Stimmungsschwankungen kommen, da die Wechselwirkung von Östrogen und Progesteron nicht mehr zusammenspielt. Damit verbunden kann auch Angst einher gehen. Viele bekommen Angst, da sich einige Dinge im Leben verändern. Man muss sich erst einmal auf die neue Situation einstellen.

Hier könnte CBD also ein kleines "Helferchen" sein. Es gibt einige Studien dazu, dass CBD Stress- und Angstlindernd ist. Durch die anxiolytischen Wirkungen von CBD kann also hier geholfen werden.

Eine 2010 durchgeführte Studie ergab, dass CBD im Gehirn ähnlich wie Antidepressiva wirkt und man es somit zur Behandlung von Depressionssymptomen verwenden kann.

Hitzewallungen

Von Hitzewallungen berichten die meisten Frauen. Diese beginnt im Gesicht und in der Brust und kann dann von Schüttelfrost und Unwohlsein verfolgt werden. Manche Frauen beschreiben, dass ihre Angst umso größer wird, je stärker diese Veränderungen sind.

Das oben erwähnte Anandamid ist ein Endocannabinoid, das bei der Regulierung der Körpertemperatur hilft. Man nimmt an, dass CBD in den Wechseljahren die im Körper gefundenen Anandamidspiegel erhöht, indem es die Wirkung der FAAH hemmt. Das Gesamtergebnis ist die Fähigkeit, die Körpertemperatur zu kontrollieren.

Schmerztherapie

Migräne, Muskelschmerzen und Gelenksteifheit sind oft Begleiter der Menopause. Daran ist oft die hormonelle Veränderung schuld. Laut Studien ist CBD im Bereich Schmerzlinderung sehr gut zu gebrauchen. Einige setzen CBD Öl ein, um aktiv gegen Schmerzen vor zu gehen.

Einige Wissenschaftler haben sich mit CBD bei Schmerzen auseinander gesetzt und haben herausgefunden, dass CBD die zellulären Bewegungen beeinflussen kann. Somit ist es durchaus möglich Schwellungen und Wunden besser zu heilen. Es ist die entzündungshemmende Wirkung von CBD, welche Frauen in den Wechseljahren helfen kann, ihre täglichen Aktivitäten produktiver zu gestalten.

Schlaflosigkeit

Wer Schlaflosigkeit erleidet kann sich wirklich nicht glücklich schätzen und muss meistens seinen kompletten Alltag über den Haufen schmeißen. Oft entsteht Schlaflosigkeit bei der Menopause durch andere Symptome, wie Migräne, Schüttelfrost oder Hitzewallungen.

Die Berichte häufen sich, dass CBD ein sehr wirksames natürliches Heilmittel zur Behandlung von Schlafstörungen ist. CBD hat entspannende und angstlösende Wirkungen, die zu einem tieferen und erholsameren Schlaf beitragen können.

Ist CBD also hilfreich in den Wechseljahren?

Momentan findet man kaum Studien und Beweise für die positive Beeinflussung von CBD  in den Wechseljahren. Die Forscher kommen kaum hinter her und haben gerade erst herausgefunden, wie das Endocannabinoid System richtig funktioniert. Doch wir sind zuversichtlich auf die Zukunft und hoffen auf baldige Aufklärung.

Es gibt allerdings viele Frauen die von positiven Wirkungen von CBD in der Menopause sprechen. Einige davon haben CBD bereits davor bei Menstruationsbeschwerden angewendet.

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Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.



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