von Julian Böer 31. Juli 2019

Häufig kommt die Frage auf ob CBD wirklich bei den täglichen Fitnessübungen helfen kann, oder als Muskelrelaxans wirken kann. Ist das körpereigene Endocannabinoid System hier wirklich in der Lage zu helfen? Heute klären wir genau diese Frage, und ob CBD wirklich hilfreich ist beim Training und bei Verspannungen.

Muskelrelaxanzien und Schmerzmittel - Wo liegt der Unterschied?

Sobald der Körper mit einem Schmerz geplagt wird, leiten die sogenannten Nozizeptoren (Nervenrezeptoren) ein Signal an das Gehirn weiter. So wird das Gehirn informiert, dass ein Körperteil zu Schaden gekommen ist. Das führt dann dazu, dass man z.B. die Hand von der heißen Herdplatte wegzieht. Es gibt verschiedene Arten von Schmerzen, so dass man herausfinden kann, in welchem Bereich die Schädigung stattgefunden hat. Das ist auch dann der Fall, wenn der Betroffene die Schmerzen nur schwer beschreiben kann und seine Wahrnehmung beeinträchtigt ist. Sobald der Körper bzw. der Organismus einen Schaden feststellt, werden Prostaglandine freigesetzt. Diese sorgen dafür, dass die Nervenrezeptoren die Informationen an das Gehirn weitergeben.

Da ein Schmerzmittel im ZNS (Zentralen Nervensystem) wirkt und die Produktion dieses Stoffes verhindert, werden die Informationen nicht an das Gehirn weitergeleitet. So können die Nervenrezeptoren die Schmerzinformationen nicht an das Gehirn weitergeben. Also ist der Schmerz noch da, aber das Gehirn wird nur ausgetrickst.

Ist der Schaden jedoch an der Muskulatur entstanden, kann die Anwendung einer Muskelrelaxans effektiver sein. Diese wirkt an der betroffenen Stelle des Muskels, verhindert Verspannungen und Steifheit und lindert somit auch die Schmerzen. Traditionell angewandte Medikamente sind keine natürlichen Muskelrelaxantien.

Wenn man zu Schmerzmitteln oder anderen chemischen Substanzen greift, ist dies nicht natürlich und kann vielleicht nicht effektiv wirken. Eventuell kann das pharmazeutische Medikament auch den Körper schädigen. CBD ist ein vollkommen natürliches Muskelrelaxant und kann direkt am Muskel Verspannungen lösen und Schmerzen lindern. CBD wird über das Endocannabinoid-System aufgenommen und wirkt bei Betroffenen direkt an den Muskelsträngen. So können die Symptome effektiv bekämpft werden.

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Cannabidiol ist eine natürliche Alternative zu Medikamenten

Um CBD kurz und knapp zu erklären, Cannabidiol (CBD) wird aus Nutzhanf gewonnen. Es gehört zu über 200 Cannabinoiden der Hanfpflanze und wirkt nicht psychoaktiv. Im Gegenteil, es kann der Wirkung von THC (dem sogenannten "high") entgegen wirken. Außerdem sind die jetzig bekannten Nebenwirkungen unbedenklich. Bei vielen Arzneien der Pharmaindustrie sind die Nebenwirkungen kaum weniger problematisch als die Erkrankung, die man damit behandeln möchte. CBD verfügt über einige Eigenschaften, die es zu einem ausgezeichneten Mittel zur Muskelentspannung machen.

Das körpereigene Endocannabinoid-System

CBD beeinflusst den Körper durch die Interaktion mit den chemischen Rezeptoren des Nervensystems. Die Rezeptoren im Gehirn reagieren auf Neurotransmitter namens Endocannabinoide. Diese werden auf natürliche Art und Weise vom Körper hergestellt und durch das periphere und zentrale Nervensystem zum Gehirn weitergeleitet. Das Nervensystem ist bis heute noch nicht vollkommen erforscht. Allerdings konnte man nachweisen, dass CBD Einflüsse auf das psychische, kognitive und physische Verhalten hat. Somit kann man beispielsweise Appetit, Stimmungen oder Schmerzen regulieren. Es gibt therapeutische Wirkungen, die mit der Kontrolle des Endocannabionoid-System, oder zumindest dessen Beeinflussung in Verbindung gebracht werden. Das ist möglich, weil die Aktivitäten dieser Neurotransmitter nachgeahmt werden. Also kann das Encocannabinoid System gegen Bewegungsschmerzen helfen, wenn es Einfluss auf Euphorie und Bewegungsinitiative hat. Dies ist leider noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen.

Ist Cannabisöl effektiv?

Muskelschmerzen können über verschiedene Wege auftreten. Einer der Ursachen ist die Überlastung bzw. Überbeanspruchung bestimmter Muskelgruppen. Man nennt dies dann auch Muskelkater. Eine andere Ursache sind psychologische Störungen oder Probleme, wie bsp. Stress oder Überlastung. Traditionelle Muskelrelaxantien werden in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich die neuromuskulären Blocker und die Spasmolytika. Beide funktionieren etwas unterschiedlich aber gleichermaßen kompliziert. Sie lösen auch nicht zwangsläufig die Muskelspannung. Die Schmerzmittel, die man verschrieben bekommt, oder aus der Apotheke holt sind meistens chemische Substanzen und können eher schlecht wirken. Es können beispielsweise Leberschäden auftreten bei längerem Konsum. Viele Menschen haben eine tägliche Nebenwirkungen, wie z.B. Übelkeit, Erschöpfung und Schläfrigkeit.

Spasmolytika sind teilweise sehr gefährlich, da sie als Narkosemittel bei Operationen verwendet werden. Sie können gerade bei älteren Menschen eine schädliche Wirkung haben, denn sie beeinflussen auch den Puls. Darüber besteht auch die Gefahr, eine Abhängigkeit zu entwickeln, da diese Medikamente zur Gruppe der Opioide gehören. Bei der Anwendung von CBD Öl wurde bisher kein einziger Fall einer Abhängigkeit dokumentiert. Eigentlich kamen Forscher sogar zu dem Schluss, dass sie eine solche sogar bekämpfen könnte.

Wie bereits erwähnt, ist das Geheimnis der Effektivität bei der Behandlung von Muskelschmerzen die starke Verbindung zwischen dem Endocannabinoid-System und CBD. Der natürliche Weg, um übermäßig kontrahierende Muskeln zu beruhigen, ist eine ausreichende Versorgung mit Endocannabinoiden.

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Julian Böer
Julian Böer

Ich bin Julian und ich bin einer von den drei Geschäftsführern von InstaHaze. Ich schreibe leidenschaftlich Blogs, solange es um interessante Themen geht!:) Bei InstaHaze bin ich für den B2B Vertrieb und Online Marketing verantwortlich.



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