von Matthias Feil 02. September 2019

Cannabidiol auch CBD genannt ist ein natürlicher Bestandteil der Hanfpflanze. Cannabisöl mit CBD oder andere Produkte die CBD enthalten gewinnen in der letzten Zeit immer mehr an Bekanntheit. Die Wissenschaftler beschäftigen sich in letzter Zeit mit der Wirkung von CBD bei Depressionen. Mittlerweile gibt es auch Studien die auf eine positive Wirkung von CBD bei Depressionen hinweisen. 

CBD und seine Wirkung:

CBD ist eines der über 113 Cannabinoide der Hanfpflanze. Die Cannabinoide kommen natürlich in der Hanfpflanze vor. Nur wenige Stellen CBD chemisch her. Cannabidiol ist seinem „Bruder“ dem Tetrahydrocannabinol (kurz THC) sehr ähnlich. THC ist für eine berauschende Wirkung bekannt und erzeugt beim Konsum ein „High“ welches von euphorischen Gefühlen begleitet werden kann. 

CBD hat ganz andere Effekte als das allbekannte THC. Es löst keine berauschende Wirkung aus und sorgt beim Anwender eher für eine generelle Entspannung. Es soll aber viele weitere positive Effekte haben und laut Studien und Nutzererfahrungen bei vielen Krankheiten eine Hilfe sein.

In diesem Artikel klären wir dich darüber auf, wieso und wann die Verwendung von CBD für dich sinnvoll ist. Außerdem klären wir dich darüber auf, ob CBD für dich das richtige ist und was man beachten sollte bevor man mit Cannabisöl startet.

Was ist eine Depression und wie geht man dagegen vor?

Depressionen und Angststörungen sind immer mehr verbreitete Krankheiten die das Leben des Betroffenen maßgeblich beeinträchtigen. Die Betroffenen können nicht mehr richtig arbeiten, ihr Sozialleben leidet darunter sowie auch die allgemeine Gesundheit.

„Du fühlst dich mies, deine Laune ist scheiße und du hast keine Motivation mehr irgendwas anzupacken“

Viele Menschen mit Depressionen ziehen sich dann nach und nach immer mehr aus dem normalen Leben zurück. Soziale Kontakte, die einem eigentlich in solchen Phasen mit am besten helfen werden vernachlässigt. Man sieht immer öfter eher die negativen Seiten des Lebens und verliert sich dadurch nur noch mehr in diesem Karussell der Sorgen und Ängste.

Die meisten Menschen wenden sich dann logischerweise an ihren Arzt, der ihnen Medikamente dagegen verschreibt. An sich ist das auch nichts schlechtes, jedoch können diese Medikamente teils böse Nebenwirkungen mit sich bringen. Diese sind unter anderem Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen/Schlaflosigkeit und Störungen in der Sexualität. Das schlimme an diesen Medikamenten ist, dass sie das Problem garnicht beheben. Sie bekämpfen nur die Symptome und sorgen dafür, dass man sich kurzfristig gut fühlt. Die Ursache hingegen wird man ohne eine Therapie oder an sich selbst zu arbeiten jedoch nur schwer beheben können. 

Stell dir mal dieses Beispiel vor:

Du bist mit ein paar Freunden am See. Ihr habt ein Boot dabei und schwimmt damit zur Mitte des See‘s. Plötzlich bemerkt ihr, dass ihr ein Loch in eurem Bot habt und es anfängt sich mit Wasser zu füllen. Zum Glück habt ihr 2 Eimer in eurem Bot mit denen ihr das Wasser zurück in den See schütten könnt. Blöderweise löst das nicht die Grundproblematik. Ihr schafft es zwar, dass Wasser (die Symptome/Depression) kurzfristig mit den Eimern (Antidepressiva) zu bekämpfen, die Ursache (also der Grund für die Depression) bleibt aber bestehen. 

Es ist gerade deswegen bei Depressionen unfassbar wichtig, in sich selbst rein zu hören und zu erkennen, was diese negativen Gefühle auslöst.

Depressionen

Was macht CBD im Kopf?

Studien zeigen, dass CBD einen positiven Effekt auf die Symptome einer Depression oder Angststörung haben kann. Außerdem wurde rausgefunden, dass Hanföl mit CBD wesentlich weniger Nebenwirkungen verursachen kann, als konventionelle Medikamente.

Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahre 2014 zeigen auf, wieso CBD bei Depressionen einen positiven Effekt auf die Betroffenen haben könnte. Die Forscher haben rausgefunden, dass CBD mit den Serotoninrezeptoren im Gehirn interagiert und diese positiv beeinflusst.

Serotonin (auch Glückshormon genannt) erfüllt einige wichtige Funktionen in unserem Körper. Es hat Einfluss auf das Wohlbefinden, die Stimmungslage und das Schlafverhalten. Die Stabilisierung oder Erhöhung des Serotoninspiegels ist ein wichtiger Grundpfeiler in der Behandlung von Depressionen.

Wie hilft CBD jetzt bei einer Depression?

Tierversuchen liefern Beweise die darauf schließen lassen, dass CBD erfolgreich gegen eine Depression eingesetzt werden könnte. Laut der oben genannten Studie wirkte CBD antidepressiv und angstlösend bei den Tieren. Eine kurz- oder langfristige Einnahme kann eine deutliche Stresslinderung ermöglichen. In bestimmten Tests wirkte Cannabidiol sogar antidepressiv.  

Somit kann CBD gegen viele der Symptome helfen, die einen Mensch mit Depressionen quälen. Es kann eine ähnliche Wirkung wie konventionelle Medikamente haben und löst dabei kaum bis keine Nebenwirkungen aus.

In einer Studie vom Jahr 2018 wurde rausgefunden, dass CBD in kurzer Zeit eine Antidepressive Wirkung haben kann. Viele der konventionellen Medikamente die gegen Depressionen eingesetzt werden hingegen, sind Spiegelmedikamente. Spiegelmedikamente müssen erst über einen längeren Zeitraum (2-4 Wochen) eingenommen werden, bevor sie einen antidepressiven Effekt haben. Das bedeutet natürlich nicht, dass CBD immer besser als konventionelle Medikamente ist. Auch CBD braucht bei manchen Personen länger, bis sich positive Effekte einstimmen. Und auch CBD wirkt nicht bei jedem gegen seine Probleme.

Wie nehme ich CBD ein?

Wichtig bevor man mit der Einnahme von CBD Öl startet ist:Man sollte zum Arzt seines Vertrauens gehen und Ihn nach möglichen Wechselwirkungen mit bereits regelmäßig oder unregelmäßig eingenommenen Medikamenten fragen. Zusätzlich sollte man sicherstellen, dass man nicht allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe des Öles ist. 

Zur Einnahme:

Du benutzt das erste mal CBD? Dann fang am besten mit 5% oder 10% Öl an und taste dich Stück für Stück an die für dich passende Dosierung ran.

Zu Beginn ist unsere Empfehlung 2x täglich 1-2 Tropfen zu nehmen. Falls du nach einiger Zeit nichts davon merken solltest, kannst du auch langsam mit der Menge hoch gehen. So findest du deine optimale Einnahmemenge. In unseren Fläschchen ist eine Pipette enthalten, tropfe dir damit einfach einen Tropfen in den Mund und behalte ihn für 30-60 Sekunden dort. Am besten aber 5-10 Minuten, sofern es für dich nicht unangenehm ist es so lange im Mund zu halten. So kannst du sicher sein, dass auch alle Terpene und Flavonoide optimal von deinem Körper aufgenommen werden und du die bestmögliche Wirkung erzielst.

Falls du mehr über das Thema CBD erfahren möchtest oder du dich gerne darüber austauschen wollen würdest, kannst du gerne in unsere Facebook-Gruppe kommen. Dort kannst du dich mit anderen Nutzern austauschen die vielleicht auch schon erfahrener mit der Einnahme sind. Dort kannst du dir wertvolle Tipps holen & dich einfach generell über das Thema austauschen. Wir freuen uns über jeden, der ein Teil der Facebook-Gruppe werden möchte!

Matthias Feil
Matthias Feil



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