von Julian Böer 07. August 2019

Ob Autismus wirklich mit CBD behandelt werden kann steht noch in Frage. Jedes 160. Kind auf der Welt hat die Autismus Spektrum Störung (ASS). Zur Zeit befassen sich viele Wissenschaftler mit diesem Thema. Es gibt jedoch eine Reihe von anekdotischen Hinweisen, dass CBD eine wirksame Behandlungsmöglichkeit bei ASS sein kann (Studie im Fachjournal “Neurotherapeutics”).

Wie definiert man Autismus?

ASS ist eine komplexe Entwicklungsstörung. Dies kommt zustande, aufgrund von vielen Einwirkungen. Zu den möglichen Symptomen gehören Schwierigkeiten bezüglich sozialer Fähigkeiten und der Sprachentwicklung, mangelnde Kommunikationsfähigkeit und wiederholte stereotype Verhaltensweisen. Auf Grund dieser Beeinträchtigungen kommt eine autistische Spektrum Störung zustande. Je nach Betroffenem, variieren die Symptome unterschiedlich. Man spricht außerdem von verschiedenen Schweregraden.
Darüber hinaus kann eine Autismus Störung von einer Reihe anderer Erkrankungen begleitet werden, darunter Ängste, Schlafstörungen und zwanghaftes Verhalten (OCD). Vielen Personen, die die Erkrankung erleiden, haben Probleme mit der Kommunikation. Dies kann in der Folge auch zu Selbstschädigung, Wut, Angst und anderen repetitiven Verhaltensweisen führen. Da CBD eine sehr beruhigende Wirkung hat, könnte es bei den Betroffenen Wunder wirken.

Wie kann CBD eingesetzt werden?

Es gibt viele Gründe, warum ASS Patienten CBD anderen Medikamenten vorziehen. Einer ist aber besonders wichtig. Das Endocannabinoid System wirkt eng mit der Pathogenese von ASS und der Gehirnentwicklung. Eine Veränderung, die mit embryonalen Entwicklungen zusammen hängt, kann das Endocannabinoid System beeinflussen. Dies kann viele der mit Autismus verbundenen Probleme verursachen. Viele Wissenschaftler behaupten, dass das fehlen vieler Endocannabinoid Rezeptoren zu Ängsten führen könnte. CBD ist somit eine potentielle Ergänzung, um die Ängste von Menschen mit Autismus zu behandeln.

Was sind die Vorteile von der CBD Anwendung?

Die Verhaltensweise unterscheidet sich bei ASS zu  nicht Erkrankten. CBD könnte auf das Verhalten einen großen Einfluss haben und durch die Wirkung gewisses Verhalten normalisieren. Außerdem könnte es einen positiven Einfluss auf die Gehirnfunktion haben. CBD könnte Anfälle reduzieren und sich positiv auf das Sozialverhalten auswirken.

Was sind die Nebenwirkungen?

Im Allgemeinen gilt CBD als sicher. Dies ist auch der Grund, warum es legal verkauft und angewendet werden kann. Es gibt allerdings bei einzelnen Fällen Nebenwirkungen, wie Durchfall, Schläfrigkeit, Übelkeit und ein trockener Mund. Bei ASS könnte sich das nochmal anders auswirken, jedoch gibt es bis jetzt nur positives Feedback.

Das Endocannabinoid System & Autismus

Das ist der wichtigste Punkt im Bezug auf die Krankheit. Genau hier kann CBD nämlich positiv einsetzten. Die meisten Symptome des Autismus sind auf die Funktionen des Endocannabinoid-Systems (ECS) im Körper zurückzuführen. Das ECS übernimmt eine Reihe von regulatorischen Funktionen im Körper, darunter zum Beispiel die folgenden:

  • Steuerung des Gedächtnisses
  • Freude und Belohnung
  • Stimmungsschwankungen
  • Schmerzsteuerung

Wie wird CBD in einem solchen Fall dosiert?

Eine Überdosierung ist laut erfahrenen CBD Experten ungefährlich. Man sollte aber trotzdem vorsichtig vorgehen und sich langsam ran tasten. Jede Person reagiert anders auf Cannabisöl. Dies ist eine effektive Methode, um herauszufinden, welche Menge an CBD für jeden Einzelnen optimal ist. Je mehr Sie über die Erkrankung wissen, desto einfacher wird es sein, die richtige Dosierung zu finden.
Es gibt dazu auch noch verschiedene CBD Produkte und bei jedem ist die Dosierung anders. Die Dosierung ist je nach Prozentsatz des verwendeten CBD-Öls unterschiedlich. Im Durchschnitt sind 5-20 mg CBD pro Tag für die viele Menschen wirksam. Das bedeutet bei einem unserer CBD Hanfsamenöle circa 1-3 Tropfen am Tag. Bei starken Symptomen kann die Dosierung über eine Woche langsam erhöht werden, bis sich die Symptome bessern. Man sollte auf jeden Fall immer überwachen, wie man sich fühlt und dann dementsprechend handeln.

Fazit nach einer Studie

Forscher erklärten, dass die Cannabisbehandlung sicher zu sein scheint und die von den Eltern der Patienten berichteten Nebenwirkungen seien moderat und relativ leicht zu bewältigen. Die häufigsten Nebenwirkungen, die nach sechs Monaten gemeldet wurden, waren Unruhezustände, die bei weniger als 6,6 Prozent der Patienten auftraten. Darüber hinaus war die Compliance mit der Behandlung hoch und nur weniger als fünf Prozent haben die Behandlung aufgrund der Nebenwirkungen abgebrochen. Weiter heißt es, dass der sorgfältige Titrationsplan, insbesondere in der pädiatrischen ASD-Bevölkerung wichtig sei, um eine niedrige Nebenwirkungsrate aufrechtzuerhalten und die Erfolgsquote zu erhöhen.

Link zur Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Cannabidiol+Based+Medical+Cannabis+in+Children+with+Autism-+a+Retrospective+Feasibility

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    Julian Böer
    Julian Böer

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